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Versuch einer Geschlechtsgeschichte des hochadelichen Hauses der Herren Behr im Hannoverschen und Curländischen : aus theils bereits gedruckten, theils ungedruckten Urkunden entworfen
Entstehung
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Im Jahre 158/ treffen wir ihn wieder Hieselbst an, wie ans dem suft1^3. angebogenen Kaufbriefe über einen Hof zu Wechelde ersichtlich wird.

Im Jahre 1S91 kaufte er von Heinrich Klenke nach der Anlage 1^9.dessen Antheil am Holze im Jubberstude, einen Hof zu Ubbendorf und einenHof zu Wechelde, den Suithof genannt, auch die sogenante Hesterwiese beiJübber, die damals noch an Balken Wittwe versetzt war, und die er nachherim Jahre 1692 nebst dem Nordbruche und dem Radekampe besage der Ur-kunde snk N<> 160. von gedachter Wittwe Balk einlösete.

Im Jahre 169Z kaufte er des in Coneurs gerathenen Claus Klenkesammtliche in den Aemtern Hoya, Nienburg, Alten-Bruchhausen und Sykebelegene Erbgüter von dessen Gläubigern für die Summe von 8000 Rthlr.,wie die Urkunde snb> 5l<> i5i und 162 ergeben. Die letzte Urkunde ist nurAuszugsweise angelegt, weil die unnütze Weitschweifigkeit ihrem ganzen In-halte nach zum Eckel wird.

In eben demselben Jahre verglich er sich mit Ernst von Ahlden und dessenBruders Söhnen, Christoph und Hillmar von Ahlden wegen des Zehntens zuSieverdingen, Riepe, Amtsfelde und Grubenthal, auch wegen eines Meier-zinses von 2 Gulden aus der heldberger Mühle, wie dieß der vom HerzogeErnst von Braunfchweig Lüneburg bestätigte Vertrag snft igz.reren ergiebt.

Aus diesen der Reihe nach erzahlten Vertragen hiesiger Lande darf manaber keineswegs den Schluß machen,, daß er wahrend solcher Zeit auch stetssich ununterbrochen in Deutschland aufgehalten habe. Dieß würden einesTheils seine Dienstgcschafte als Statthalter in Curland nicht erlaubt haben,andern Theils würden selbst Urkunden widersprechen.

So kaufte er nach der Anlage im Jahre 1689 das Dorf Lullum inCurland, wo er ausdrücklich fürstlich-markgraflich-preußischer Statthalter ge-nannt wird. Dieses Dorf hatte der Verkaufer, Rcinhold Taube, im Jahre1681 laut der Urkunde snb 5l° i55. vom Herzog Magnus erhalten.

Ferner besagen die Anlagen 1Z6, 167 und i53, daß Johann Vehr imJahre 1696 eine Reise nach Deutschland antreten wolle, weshalb er nachgesucht,