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Fuchses zwischen Stellichte und Häuslingen laufen, um nach den Gerechtsamender Güter zu sehen, und laßt ihn durch ein Geheul den Tod eines Familien«gliedcs anzeigen. Sein unruhiger Geist muß derozeit also würklich sehr auf«fallend gewesen seyn, sonst würden die Zeitgenossen doch wohl seinem abge-schiedenen Geiste die Ruhe gelassen haben.
Beiläufig darf schließlich hier aä aurmm i535 nicht unbemerkt gelassenwerden, daß in dem in den Annalen der Br. Lüneb. Churlande Jahrg. g.St. i. p. 125. abgedruckten Anschlage oder Verzeichnisse der Beitrage vonden Standen des Fürstenthums Lüneburg zu dem Pocale, welcher der mitdem Grafen Friedrich von Hohenlohe Airnc> i535 vermahlten Prinzessin Eli-sabeth verehrt worden, auch ein Diedrich Vehr unter den Landrathen aufgeführtwerde. Allein in keiner der Behrschen Linien hiesiger Lande hat im Jahrei535 ein Diedrich Vehr gelebt. Es kann dieser Anschlag also nicht vomJahre i535 seyn, sondern vielleicht vom Jahre 1666, in welchem sie ge-bohren, und dieser Pocal vielleicht ein Pathengeschenk war.
Die Annalen geben zwar I. air. nicht bestimmt an, daß das erwähnteVerzeichnis vom Jahre i585 sey. Damit aber nun Niemand durch die alldabeigefügte Note verführt werde, den Anschlag in das Jahr i535 wegen derübrigen darin aufgeführten Personen zu rechnen: so dürfte diese Berichtigungnicht ganz ohne Werth seym
tz. 56.
Johann, Diedrkchs Sohn (h. 55.) ist der nächste gemeinschaftlicheStammvater der älteren Linie in Deutschland und Curland, indem durch seineSöhne erst diese beiden Linien ihren Anfang genommen haben. Sein Lebenist reichhaltig an Begebenheiten, wenn gleich ein dichter Schleier die Geschichteseiner früheren Jugend deckt.
Im Jahre i5ü5 ist er gebshren, und es scheint, als wenn sein BruderUlrich ihm schon im Jahre 1062 seine Güter in Curland abgetreten habe,weil Ulrich seit solcher Zeit nicht mehr allda, sondern in Deutschland gewesenist. Privatnachrichten sind nicht vorhanden, und alles, was bisher und nochferner von der Behrschen Familie in hiesen Zeiträumen wird gesagt werden,