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Nach dem Anführen des Mußhardr I. <?. p. 87. Spangenbergs vsrdenscheChronik p. 195. und Pratje A. und N. aus den Herz. Br. und VerdenTh. l). x. 170. hat die verdensche Landschaft am Dienstage nach Epaudi i5b3einen Receß mit dem Erzbischof Christoph von Bremen geschlossen, worin unterandern festgesetzt worden/ daß/ sobald der Graf von Manßfeld das SchloßRotenburg würde geräumt haben, Diedrich darauf zum Droste» sollte gesetztwerden. Eben diese verdensche Chronik sagt, daß Diedrich wirklich zumDrosten allda bestellt wäre/ und daß die Landschaft am Montage nach Francis«i5b3 einen anderweiten Vertrag mit ihrem Bischöfe gemacht habe/ worinunter andern festgesetzt wäre, daß Diedrich seines Drostenamtes zu Rotenburgnicht ehender sollte wieder entsetzt werden, als bis ihm seine (wahrscheinlich zurAbkaufung des Grafen von Manßfeld) hergeschossene Z000 Rthlr. sanuntZinsen wieder bezahlt seyn würden. Inzwischen hat er doch dieses Schloßnicht bange besessen. Denn es fahrt die gedachte Chronik x. 197. fort, es seynoch in demselben Jahre mit Diedrich wegen des im Besitz gehabten Stifts-Hofes und Zollsrechnung zugelegt worden. Diese beiden Gegenstände warenschon im Jahre i5b2 bis auf 2000 Gfl. frei gewesen. Weil aber der Erz-bischof ihm und seinem Bruder ein gewisses Jahrgeld, Kleider und sonstigeGnadengelder zugesichert, jedoch nicht bezahlt habe, so sey diese Schuld bis z«einer Summe von b-600 Gfl. angeschwollen. Um diese zu tilge»/ wäre ihmder Stiftshof zu Visselhövede/ und der Zehnten zu Wittorp unter der Bedin-gung nutznießlich verpfändet und eingethan worden, daß er dasjenige, was eran Einkünften von vorgedachten Pfandstücken mehr, als die jährlichen Zinsenseiner Forderungen betragen mögten, erheben würde, an den Erzbischof ab-liefern solle. Diedrich habe diese Bedingung nicht erfüllt, vielmehr alle Ein-künfte für sich behalten. Unwillig über dieses vertragswidrige Benehmen habedarauf der Erzbischof den Diedrich seines Drostenamts zu Rotenburg entsetzt,auf Weihnachten i5b3 alles Hausgeräth desselben von Rotenburg mit derBemerkung: er, der Erzbischof/ wolle selber ohne ihn wohl haushalten! nachStellichte zurückgesandt, und einen andern Drosten, Namens Hans Herzogvon Pattensen, auf das Schloß eingesetzt. Diedrich sey darauf, weil er auchbei dem Bruder des Erzbischofs, Herzog Heinrich von Braunschweig Wolfen-büttel, in Ungnade gefallen, nach Liefland zu seinem Schwager, Johann von
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