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Der Kaufbrief selbst ist nicht mehr vorhanden; daß er indeß würklicherkauft sey, erweiset der acl ^nnum 1619 (§. 2o.) producirt werden sollendeVertrag, worin die Söhne des Kaufers sich mit dem Sohne des Verkäufersüber die ^nno 1^73 zurückgegebene Halste dieses Zehntens vereinigen.
Im Jahre 1^7^ ließ er die Belehnung über den Meierhof zu Brase undeinen Hof zu Stöcken vom Bischof Heinrich zu Minden sich erneuern, dieihm auch schon im Jahre 1^67 von dem Bischöfe Albrecht allda geworden war.
Dieser Lehnbrief wird um deswillen sub dso Z9. beigelegte, weil er er,weifet, daß Heinrichs Vater Ulrich gewesen sey, welches aus den bisherigenUrkunden nicht namentlich hervorgegangen ist.
Im folgenden Jahre 1^75 sieß er sich, für sich und seinen Bruder Jo-hann, von dem Official- und Generalvicar in geift- und weltlichen Sachendes Bischofs Heinrich von Minden, Reinbek Syndorp, die Erlaubniß ertheilen,einen tragbaren Altar zu Stellichte haben, und vor selbigem Messe lesen lassenzu dürfen, wie solches die Anlage 60. ergiebt. Schon dieser Umstand, daßdiese Erlaubniß vom Bischöfe von Minden eingeholt worden, beweiset auch,daß Steliichte ursprünglich nicht zum Stifte Verden gehört haben könne, wennman auch die Geschichte ihres Versatzes nicht hatte kennen gelernt.
Der Bach, die Lehre oder Lerne bei Steliichte muß die Granze des Kkrch--sprengels der Bißthümer Minden und Verden in dasiger Gegend gewesen seyn.Denn wie Heinrich Vehr, statt des ihm auf Lebenszeit des Bischofs Heinrichvon Minden vergönnten tragbaren Altars, eine Capelle zum steten Gottesdienstevor seinem Schlosse erbauen wollte, hat er dazu die Erlaubniß des BischofsBartold zu Verden und die Einwilligung des Pfarrers zu Visselhövede, indessen Pfarrsprengel derjenige Platz belegen war, worauf die Capelle erbauetwerden sollte, im Jahre 1^79 nachsuchen müssen und auch erhalten, wie dießdie Anlage 61. deutlich besaget. Diese nachher in eine größere Kirche ver,wandelte Capelle liegt auf einem Platze, der durch den genannten Bach vomSchlosse und Dorfe getrennt ist, wodurch also die Aeußerung wegen der Granzeerwähnter beiden bischöflichen Kirchsprengel gerechlfertiget wird. Der damaligePfarrer, Hermann von Walsede, zu Visselhövede hak zu Errichtung dieser
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