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Versuch einer Geschlechtsgeschichte des hochadelichen Hauses der Herren Behr im Hannoverschen und Curländischen : aus theils bereits gedruckten, theils ungedruckten Urkunden entworfen
Entstehung
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Im Jahre 1^12 erhielt er vom Bischof Wullbrand zu Minden die Be-lohnung über verschiedene Güter zu Stocken, welche vorhin Engelbrecht vonBrase besessen Zehabt, wie der Lehnbrief snd 206 besagt.

Im Jahre haben die Behren Theil an dem bremischen Kriege gegendie Friesen genommen, wie Wolter im Qlmsn. Lrsm. beim Meibom smchr. rsr.Ski-ur. V. 2. x. 72 erwähnt. Taufnamen hat Wolter nicht angegeben, mithinweiß man nicht, ob Heinrich oder Orthgieß, oder Heinrichs Söhne jenen Feld-zug mitgemacht haben.

Im Jahre icki5 verkauften die Gebrüder Hermann und Jürgen von demBernebroke laut der Urkunde sud 5!° st6. ihm und seinen Söhnen Ulrich undWerner das halbe Schlut an der Aller vor Rethem für 5o Mark. Lüneburgisch.

Im Jahre 1^17 lebte Heinrich noch ganz gewiß, wie aus dem Verzichteder -Gebrüder Gise, Alverick und Heinrich Cluver wegen des Meierhofes zuNeddenaverbergen su.K ^7. klar zu ersehen ist.

Vor dem Jahre 1^25 ist er aber verstorben, weil er in der von solchemJahre beigebracht werden sollenden Urkunde ganz ausdrücklich als verstorbenangeführt wird. Naher kann man seinen Todestag aus Mangel an zuverläs-sigen Nachrichten nicht angeben.

Wer seine Gemahlin war, ist unbekannt, seine Söhne aber waren Ulrichund Werner, wie schon aus obenangezogener Urkunde sud M «uf dasUnwidersprechlichste hervorgegangen ist, und sich ferner noch mehr erweisen wird.

h. 2^.

Werner, der jüngste Sohn Heinrichs, ist ohne mannliche Nachkommenverstorben, daher dessen Lebenslauf hier zuerst soweit abgehandelt werden soll,als davon bislang bekannt geworden ist.

In den Jahren und 1^17 haben wir ihn oben in den Urkundensülz M ^6. und ^7. gesehen.

Hiernachst trifft man ihn und seinen Bruder Ulrich in dem Reverse desPfarrers Daniel Spade an der St. Johanniskirche zu Verden vom Jahre 1^56