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Versuch einer Geschlechtsgeschichte des hochadelichen Hauses der Herren Behr im Hannoverschen und Curländischen : aus theils bereits gedruckten, theils ungedruckten Urkunden entworfen
Entstehung
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Aus der gereimten kurzen Chronik des Johann Renner, welche1717 in 3. gedruckt ist, lautet diese Geschichte also:

Vam Adel quam ein groth SchaarInt Stift gcrandt, und Hebben darBremen gar grothen Schaden bracht.

De Bremers togen uth mit Macht,

Bedwungen de van Mandelschlo,

De van der Drakenborch dartho,

De van Vrockberch und de BehrenVan Beekes mit andern mehren.

Van Luneborch de Forste quamUnd de Junkern tho Hülpe nahm,

Fell hir int Stift mit Folke groth,

Sin Lank wort wedder machet bloth.

Derwegen sich tho Frede gaffAlso de Krieg is afgeschaft.

Hier ist von der Zerstörung der Burgen nichts zu finden, weshalb mandaraus auch keine Aufklärung erhalten kann.

Endlich findet Man Werner Vehr unter den Zeugen und Mittelspersonender Vergleichs-Urkunde sul> M vom Jahre 1287 zwischen Herzog Wenzelund seinem Sohne Rudolph von Sachsen, auch Herzog Bernhard von Braun-schweig Lüneburg auf einer Seite, und der Herzogin Catharina nebst ihrenältesten Söhnen, Herzogen Friedrich und Heinrich von Braunschweig Lüneburgauf der andern Seite.

Graf Otto zur Hoya bewürkte diesen Vergleich zu Uelzen um so ehender,weil er mit beiden Theilen in sehr nahen Verwandtschaftsverhaltnissen stand.Er war mit der Tochter Herzogs Magnus mit der Kette, Mechtilde, verhei-rathet, und hatte im Jahre i235 seinen Sohn Gerhard, nachmaligen Erzbischofvon Bremen, mit seiner Frauen Halbschwester, Helena, Herzogs Albert vonSachsen Tochter, verlobt. Zur Zeit der Verlobung muß diese Helena nochsehr jung gewesen seyu; denn unter den Verlöbnißbedingungen war außer dem

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