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Versuch einer Geschlechtsgeschichte des hochadelichen Hauses der Herren Behr im Hannoverschen und Curländischen : aus theils bereits gedruckten, theils ungedruckten Urkunden entworfen
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Wörenberg, Sladen, Danneberg und Regenstein. In der letzten nennen dieGrafen von Lüchow ihn ihren Ergebenen und Getreuen, woraus Rathleff amang. Orte pag. 61 schließt, daß er in der Grafschaft Lüchow Besitzungen ge-habt haben muffe. Ganz unwahrscheinlich ist es nicht, indem auch nochmehrere Jahre spater in Urkunden jener Gegend hin lind wieder ein Vehrvorkömmt. Es kann wohl seyn, daß ursprüngliche Stammgüter in dieserGegend belegen gewesen seyn mögen, und dieß ist ein Grund von der im§. oben geäußerten Vermuthung. Wenigstens dürfte es mehr für sichhaben, als die Behauptung des Pfeffinger I. a. Th. 2. x. 26. die dahingehet, daß, weil Lippold in letztgedachter Urkunde den Beinamen blrsus ge-führt, um deswillen die Vorfahren der Grafen von Bar sich auch Or->n?genannt hatten. Es bedurfte dieses seines Schlusses nicht, da die Urkundebeim Jung a. a. O. pag. 60 eis 12^, die auch schon in Lünigs

Reichs-Archive abgedruckt stehen soll, solches schon von Johann Bar be-wiesen hatte.

Ob übrigens Lippold Nachkommen Hintersassen habe, und ob er überall zuden unmittelbaren Stammelrern des vorliegenden adelich Behrscheu Hausegehöre, darüber mangelt hinlänglicher Beweise

tz. 7.

Mußhardt a. a. O. x. 86 führt an, daß ^nnc> 1226 ein Ludolph Vehrgelebt haben solle. Woher er diese Nachricht habe, ist von ihm nicht ange-geben. Man kann also jetzt darüber nichts weirer sagen, als daß er vielleichtvorgedachten Lippold etwa darunter verstanden haben mögte, und sich entwederverschrieben, oder geglaubt habe, den Namen durch Ludolph geben zu müssen.

tz- 8. '

Der in der Familie sich befindende Stammbaum fangt mit einem Friedrichan, welcher um das Jahr 1200 gelebt haben soll. Bislang ist es jedochschlechterdings ohnmvglich gewesen, ein Zeugniß jener Zeit zum Beweise diesesFamilien-Glaubens ausfindig zu machen. In der Stiftungs-Urkunde des Klo-sters Altkloster bei Buxtehude vom Jahre 1197, die man in Pratje Herzogtbümer