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zurückkehrte/ habe sich ein Herr von Diepholz, Hünefeld, Vehr und Hohen-berg befunden.
Dieß war ^nno 1189, wie aus ^rnoicki Lftron. LIavor. lik. Z. cazo. 1.ersichtlich ist.
Mußhardt in seinen iVIounm. nvd. Urem. er Verck. xng. 86 sagt, daßdieser Bchr bereits ^.nno 1180 in der Gesellschaft des Herzogs Heinrich desLöwen gewesen sey. Wie er mitTaufnamen geheißen, oder aus welchen Quel-len Mußhardt diese Nachricht geschöpft habe, wird nicht angegeben. Für histo-rische Gewißheit kann man es nicht ausgeben, weil gleichzeitige Nachrichtenmangeln, und die beiden jetzt angeführten Schriften zu neu sind, als daß manauf ihr bloßes Wort es für unumstößliche Gewißheit annehmen könnte. Alleineben so wenig dürfte man wohl ihrem Anführen so geradezu widersprechenkönnen, und schlechthin läugnen dürfen, daß dieser ungenannte Vehr ^rino118-^, als Herzog Heinrich der Löwe zum ersten Male eine Freistatte in Eng-land suchte, sich nicht in der Gesellschaft oder in der Begleitung dieses Fürstenbefunden habe, wie solches Rathleff in der Geschichte der Grafschaften Hoyaund Diepholz Th. Z. 6-lr. zu thun gewagt hat. . Man kennt ja die Ur-sachen, warum es so äußerst mühsam, ja oft vhnmöglich ist, eine Geschlechts-Neihe eines Fürstenhauses, geschweige denn einer adelichen Familie, aus demgrauen Alterthume mit historischer Gewißheit -zu entwickeln. Die VerordnungHerzogs Georg Wilhelm vom Jahre 1696 in Lünig ftir. ksuck. 1b 2.
xag. 1Z71. ist der redendste Beweiß, daß selbst damals in hiesigen Landen, wodas Studium der Special-Geschichte in schönster Blüthe stand, sich wenigeFamilien adelichen Standes um die Fortpflanzung der Nachrichten von ihrenVorfahren bekümmert haben, und zwar so wenig, daß es einer landesherrlichenVerordnung bedurfte, um sie auf den Werth derselben bei Lehn-Msprüchenaufmerksam zu machen.
Noch in den heutigen Zeiten verspürt man leider zu oft, daß die Jetzt-lebenden oftmals ganzlich außer Stande sind, sichere Nachrichten über die Fa-milienglieder der zweiten Generation vor ihnen ertheilen zu können. Freilichliefern jetzt die Kirchenbücher sichere Nachrichten der Verwandtschaften, aberauch weiter nichts. Dem Forscher bleibt indeß dadurch nur ein leeresNamensverzeichniß, uud eine trockne Stammbaums-Aufstellung.
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