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bestimmten Abend den jüngeren Mitgliedern von einem älteren über dieGeschichte der Verbindung so viel als möglich vorgetragen werden solle.Der Vortrag erfolgte am 7. Dezember und zwar durch den SprecherWell er, jedoch nur mündlich, und ist uns nicht erhalten.
Der Monat Januar 1850 brachte eine lebhafte Korrespondenz undVerhandlung mit der Berliner „Tochter Alemannia" über eine von letztererbeantragte Überlassung von einigen Schärpen und einem roten Kommers-schlägerkorbe. An diese schloß sich ein weiterer Brief der Berliner Alemannia,in welchem letztere gegen den Beitritt zu einem Kartell mit dem BerlinerC. protestiert und eventuell einen völligen Bruch mit ihr in Aussichtstellt. Der Beitritt erfolgte nicht. Der Bonner 7^.. C. dauerte fort.
Im Sommersemestcr 1350 war wieder Weller, später wieder derim Mai zum Ehrenmitglied ernannte Franz Sprecher. Bis dahin warseit der Verrufserklärung bezüglich der Paukereicn mit den Corps denMitgliedern auf Antrag ein vorübergehender Austritt gestattet worden.Dieses Auskunftsinittel wurde nunmehr aber, wie aus einer Bemerkung indem Ehrengerichtsprotokoll vom 4. Juni 185V hervorgeht, durch einenBeschluß des 3. E. unmöglich gemacht, der jedem Corpsburschen verbot,unter irgend einer Bedingung mit einem Burschenschafter loszugehen.Von da ab bis zum 12. Juli 1853 finden sich in den Ehrengerichts-protokollen keine Anmeldungen von Contrahagen oder Beschlüsse überMensuren; doch bekunden verschiedene ältere Leute, daß auch damals vieleContrahagen mit den Corps stattgehabt hätten, jedoch wegen der absolutenWeigerung der Corps nicht zum Austrag hätten gebracht werden können.Am Mittwoch, den Z.März 1851, wurde als Kneipe das „Schänzchcn"bezogen, das allerdings im Jahre 1854 wieder auf einige Jahre verlassenwurde. Sprecher waren im Wintersemester 185V/51 Weller, im Sommer-semester 1851 As Hölter, ein vorzüglicher Schläger, der leider späternach seinem Abgang von Bonn wegen einer aus Anlaß von Verbindungs-schulden entstandenen höchst unliebsamen Korrespondenz exkludiert wurde,im Wintersemester 1851/52 der ganz hervorragend tüchtige L. Keibel I.(Ehrenmitglied, seine Zeitgenossen nennen ihn „einen ausgezeichnetenSprecher") und im Sommersemester 1852 Döllen.
In das letztgedachte Semester oder in den Anfang des Winter-semesters 1852/53 fällt die oben erwähnte Beschlagnahme der Bücher undKorrespondenz der Verbindung durch den Universitätsrichtcr v. Solomon,angeblich in höhcrem direkten Auftrag von Berlin. Der Berliner Reaktionwaren offenbar die schwarz-rot-goldenen Farben höchst verdächtig. Diebeschlagnahmten Bücher und Bierzeitungen weisen eine Menge von bei