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Geschichte der seit dreihundert Jahren in Breslau befindlichen Stadtbuchdruckerey als ein Beitrag zur allgemeinen Geschichte der Buchdruckerkunst : Mit 4 Bildnissen und 4 erläuternden Kupferplatten
Entstehung
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Geschichte

der ersten Breslauisclien Buchdruckerey.

Di

'ie vorzüglichsten Städte Deutschlands hatten bereits ansehnliche Drucker eyen.Ausser Mainz und Strafsburg, das damals noch zu Deutschland gehörte, wurdenbald zu Augsburg, Bamberg, Cöln, Erfurt, Frankfurth am Mayn, Leipzig, Lü-beck, Nürnberg, Wien, Regensburg, Magdeburg, Ulm und Prag, selbst in min-der grofsen Orten Officinen angelegt, von denen wir noch zum Tlieil merkwür-dige Überreste ihres Fleifses haben. Nur der Hauptstadt Schlesiens mangelte esbis zum Jahre 1503 noch immer an einer so heilsamen Anstalt. Wir lassen esdabei unentschieden, ob nicht schon zu Liegnitz 1481 der bekannte DialogusFratris Herrmanni im Druck erschien, w r orüber man indefs, wie wir weiter untenzeigen werden, noch in Zweifel ist. Und dennoch bedurfte nicht leicht eineStadt einer Druckerey, als Breslau. Das seit G uttenbergs und Faust's Er-findung verbreitete gröfsere Licht über alle Theile der Gelehrsamkeit und Wissen-schaften und das dadurch immer mehr herrschend gewordene Bedürfnifs zu le-sen, zu forschen und sich mitzutheilen, wurde auch in Breslau allgemeiner.Mehrere Fürsten, Vornehme und Reiche, namentlich Geistliche, besafsen schonzum Theil ansehnliche Büchersammlungen, die aus den neuen Officinen Deutsch-

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lands hervorgegangen waren. Auch w r ollte den Mönchen in den Klöstern das

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