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Geschichte der seit dreihundert Jahren in Breslau befindlichen Stadtbuchdruckerey als ein Beitrag zur allgemeinen Geschichte der Buchdruckerkunst : Mit 4 Bildnissen und 4 erläuternden Kupferplatten
Entstehung
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Vorrede*

©Oft fpVCidf), bi«. Alles kommt mit der Ausgabe Wittenb. 1545 wörtlich überein.Was es aber mit dieser Tafel sonst für eine Bewandnifs habe: dieses zu untersu-chen, mag ich keine Stunde verschwenden. Genung, dafs diesen Abdruck kein Aufse-her der Bibliothek für das ausgeben kann, wofür sie in der Aufschrift gehalten worden.

Der Druck der Kurzen Geschichte der Erfindung der Buchdruckerkunst ist dievornehmste Zierde dieser Schrift. Es haben diese Typen, den Anfangsbuchstabendazu genommen, ohne sich erst auf Hogarths Schönheitslinie zuberuffen, eineso schöne Form, dafs Hr. Barth für seine Kosten, die er darauf verwandt hat,vollkommnen Beyfall verdienet, Sie ist aus der spätem sogenannten lateinischenAntiqua und der deutschen Fractur zusammengesetzt und einer vor unterschiednenJahren anderwärts projectirten vorzuziehen. So "gebühret Hrn. Barth der Ruhm,dafs er der erste Deutsche Buchdrucker ist, welcher mit dergleichen schönen Ty-pen nach 330 Jahren seine Officin versehen hat, über deren künftigen Gebrauchsich manche Vorschläge machen ließen, die aber nicht hieher gehören.

Ueber die Verschönerung der neuesten beym Pränumeranten - Verzeichnifsgebrauchten Typen mögen Augenärzte bestimmter urtheilen. Aehnliche lateinische,wo nicht noch kleinere, sogar Griechische, hatte der Buchdrucker Joh. Janno-nius zu Sedain als Typos novissimos bey seinen sehr seltnen Ausgaben vom Virgil1625 auch 1628, Horaz 1627 und Neuen Testament 162g, alle in klein 15, ge-braucht. Im Virgil von 1628 kann ich noch in einer Entfernung von | Fufs ohneHinderniß lesen, weil die Typen stumpfe Ecken haben und das Papier gar nichtblendend weiß ist. Allein auf solchem noch dazu geglättetem, sind diese Typenmit scharfen Ecken wahre Augentödter. Auf jeden Fall ließe sich eine itzc ge-wöhnliche Speculation auf eine Suite von neuen Ausgaben der Lateinischen Clas-siker mit diesen Typis npvissimis Vratislaviensibus in Uhrtaschenformat machen,welche die elegante Welt mit Beyfall aufnehmen würde, oder auf eine Ilias in nuce,

Was die zweyte Abtheilung betriff: so ist wegen der gesammelten Nach-richten von den gedruckten Schriften schon einiges oben bemerkt worden. Die

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vornehmste Quelle, aus welcher die Geschichte Schlesischer Buchdrucker u. Officinenund die Notizen bis auf Baumann den altern zu schöpfen waren, konnte keineandre seyn, als des seel, Prorect. beym Mar, Magd. Gymnasio Christ ian Runge

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