entsprechen den von mir Taf. IV, Fig. 1, 2, 3, 4—7 abge-bildeten und S. 32—47 beschriebenen. Wie überall, so wurdenauch auf dem Burghof der Alteburg in Begleitung dieserKeramik fast nur geschliffene und einige geschlagene Stein-geräte angetroffen. Dieselben reichen auch hier hinauf zujüngeren der Eisenzeit eigentümlichen Arten, wie deren auchgefunden wurden in den in der Nähe der Alteburg aufgedecktenGrabhügeln.
2. Beitrag zur Kenntnis der Hallstätter Keramik.
(Die Grabhügel-Gefässe im Weisser Gemeinde-Wald.)
Von im Weisser Gemeinde-Wald sichtbaren 50 Grab-hügeln zeigten die 12 von Löschcke untersuchten eine auf-fallende Gleichartigkeit des Inhaltes: auf dem gewachsenenBoden gestellt eine grosse Urne, wie Taf. VI, Fig. 8 und8 a, gefüllt mit verbrannten Knochen und darin eingepacktfanden sich eine kleine Urne, drei Schalen wie Taf. Via u. d,eine Fussschale wie Taf. Via und b, und ein kleiner Trink-napf wie Taf. VI, Fig. 8 c und d.
Die Ornamente sind breit eingestrichene Gurtstreifen, zu-weilen an diese anschliessend, wie Taf. VI a zeigt, nach obengeöffnete, ebenfalls breit eingestrichene Halbkreise. Der untereTeil der Töpfe ist absichtlich rauh gemacht, offenbar umbessere Wärmeverteilung zu erzielen. Interessant ist die zuerstvon Löschcke gemachte Beobachtung, dass zerbrochene Stellendurch Urnenharz geflickt sind. Diese harzige Masse dientauch als Ueberzug einiger Töpfe. Manche Gefässe sind ganzoder mehr oder weniger schwarz gedämpft. Die kleinerenTöpfe und Schalen haben sogar ganz oder stellenweise Graphit-Ueberzug. Die grösseren Schalen zeigen gewöhnlich obeneinen mit Graphit aufgestrichenen Gurtstreifen; ein zweiterGurtstreifen ist im Innern der Schale, oberhalb des Bodensangebracht, gerade Streifen verbinden die beiden Gürtel zueinem sternartigen Muster. Zu dieser freilich sehr primitivenGraphit-Dekoration gesellen sich auf die Innenseite der Gefässeaufgetragene Graphit-Zickzackstreifen wie die eingestrichenen