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der Gefässe Taf. VI, Fig. 10, 11 und 13. Eine durchaussaubere Arbeit und andere Technik führt ein schwarzer Bechervor, der mit tief eingefurchten Zickzacklinien versehen ist,welche mit weisser Farbe ausgefüllt sind. Aehnliche Gefässewurden von dem Herrn W. Fusbahn (in Bonn) bei dem nichtfern der Fundstelle gelegenen Bering bei Heddesdorf ange-troffen. Dort fand Fusbahn auch die Keramik mit Leisten-und Tupfensehmuck. Wir haben es augenscheinlich mit einereinheitlichen von der Bronzezeit in die Hallstätter Periodereichenden, viele Jahrhunderte umfassenden Culturerscheinungzu thun, deren Anfänge eher den Charakter einer Stein- alsBronzezeit tragen. Sie ist überaus weit verbreitet und nachder Art ihres ersten Auftretens, nach ihrer Weiterentwicklungund ihren Uebergängen in die historische Zeit den Indoger-manen eigentümlich, im Gegensatz zu der Culturerscheinungmehrerer älterer Bevölkerungsschichten Europas.
3. Beitrag zur Kenntnis der römischen Keramikmittlerer Kaiserzeit (ca. 100—200 n. Chr.)
(Gefässe der rheinischen Limes-Castelle.)
Die bei den Limesausgrabungen in dem rheinischen Teilder römischen Reichsgrenze gefundenen römischen Gefässezeigen den von mir bereits Taf. XV u. XVI wiedergegebenenTypus von römischen Gefässen der mittleren römischen Kaiser-zeit; es fehlen die Gefässe der ersten Kaiserzeit, Taf. X bis XIV,gänzlich. Ebenso fehlen die Taf. XVII und XVIII abgebildetenGefässe der spätrömischen Zeit. Aber es nähern sich diejüngsten w e i t b a u c h i g e n Limes- Tö p f e den Taf. XVII,Fig. 1—7 dargestellten; aber noch fehlt das Rohe und Rauheund die Steinhärte der Wände. Dasselbe Verhältnis gilt be-züglich des Auftretens der den Gefässen Taf. XVII, Fig. 8—16ähnlichen Limestöpfe. Die Amphoren, welche hei denLimes-Aufdeckungen gefunden wurden, stehen in ihren jüngstenArten gewissermassen in der Mitte zwischen den FormenTaf. XV, Fig. 15—23 und den Taf. XVII, Fig. 11—16 abge-bildeten. Die grossen Amphoren haben in ihren jüngsten