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zweifellos verwischt worden wären, wenn die ältere, besiegteBevölkerung mit Mann und Maus die alte Heimat verlassenhätte.
Unter den germanischen Thongefässen selbst lassen sichfolgende Gruppen und Arten unterscheiden:
1. Taf. XIX, Fig. 1—3, Urnen, lassen sich in dreiArten einteilen:
a. Cylindrische Urnen, Taf. XIX, 1, linden sich mitFig. 2 und 3 auf allen germanischen Gräberfeldern der erstenKaiserzeit. Sie haben mitteldicke, äusserlich recht glatte, - inder Innenseite des Gefässes etwas unebene Wände von ge-ringer Härte und lehmartiger grauschwarzer oder mehr gelb-lichbrauner, zuweilen auch rotgelber oder gelbgrauer Farbe,Der Farbenton ist niemals rein und selten einheitlich. Inder Bruchfläche sind die Wände schwarz oder rotschwarzund mit kleineren härteren Zusätzen versehen. Häufig hatman die Aussenseite mit unvermischtem Lehm oder Thonüberzogen, um eine grössere Glätte zu erzielen. Auch ist deruntere Teil dieser Töpfe häufig absichtlich durch Lehmbewurfoder durch Einkratzen von langen, gewöhnlich überkreuz ge-stellten oder geflechtartig verteilten Linien rauh gemacht, umeine bedeutendere Wärmeverteilung zu erzielen, welche dasGefäss als Kochgeschirr dienlicher machte.
b. Schlankere ausgebauchte Urnen, Taf. XIX, 2,sind technisch mit den bei a beschriebenen cylindrischenUrnen identisch und kommen wie jene auf beiden Rheinseitenin den Gräbern der freien Germanen vor.
c. Gedrungene, weit geöffnete Urnen, Taf. XIX, 3,sind technisch ebenfalls mit den cylindrischen Urnen identisch.
2. Taf. XIX, Fig. 4, Kumpen, stimmen in der Technikwieder mit den cylindrischen Urnen a überein; sie wurdenhäufig umgestülpt als Deckel der Graburnen angetroffen.
3. Taf. XIX, Fig. 5, Schalen, technisch wie die cylin-drischen Urnen a. Auch diese wurden häufig umgestülpt alsDeckel benutzt.
4. Taf. XIX, 6—Ta, Becher. Von diesen ist Fig. 6glatt und zeigt häufig unten im Boden eine spiegelglatte Ver-
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