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eine mehr weisse Farbe und auf der Innenseite einen feinenAbsatz. Es finden sich auch sehr kleine Teller ohne Farb-überzug. In früh- und spätrömisclien Gräbern scheinen dieseTeller völlig zu fehlen. Stempel habe ich bei derartigen Ge-fässen noch nicht angetroffen (vgl. Taf. XVII, 6).
d. Taf. XV. Fig. 15 — 24, Henkelkrüge der mitt-leren Kaiserzeit. Keines der römischen Gefässe findet sichso zahlreich vertreten, wie diese Henkelkrüge; eine Feststellungder Formenumwandlungen ist daher um so empfehlenswerter.So ist sehr zu beachten der Krug Taf. XV, Fig. 15; er istnämlich eine Umgestaltung des älteren Kruges Taf. XI, Fig. 25.Bei dem jüngeren Kruge (Fig. 15) erweitert sich der Halsallmählich zu dem mehr birnenförmig gestalteten Bauche; esist das ein zuverlässiges Unterscheidungszeichen. Nie begegneteich dieser Form auf älteren Gräberfeldern; sie scheint inder Zeit um Trajan zuerst neben der älteren Form aufzu-treten, und verdrängt diese gänzlich; schon in den Antoninen-'Gräberfeldern fehlt die ältere Form. Die jüngere Form hin-gegen hat sich bis zum Schluss der Römerherrschaft erhaltenund findet sich noch vereinzelt in den frühfränkischen Gräbern.Den Taf. XV, 16 abgebildeten, zwei- und dreihenkeligen weissenKrügen, die vielfach mit einem hellen firnissartigen Ueberzugcversehen und spiegelglatt sind, bin ich bisher stets auf rheini-schen Gräberfeldern der mittleren römischen Kaiserzeit be-gegnet, dahingegen nie unter Umständen, welche auf diefrühere oder spätere Kaiserzeit schliessen lassen. Auch dieKrüge Fig. 17—19 fehlen nie auf Gräberfeldern der Antoninen-Zeit. Freilich sind die Gefässe Fig. 17 u. 18 auch noch Zeugender spätrömischen Gräberfelder. Auch sind Fig. 21 -—24 mehrAusnahmen und zum Teil denjenigen der spätrömischen Zeitsehr ähnlich. Zu beachten ist, dass sich auch die kleinenKännchen, Fig. 20, die mit oder ohne Henkel vorkommen,zum Teil auch einen, durch Biegung des oberen Randes her-gestellten Ausguss haben, bis zum Schluss der Römerherrschafterhielten und vereinzelt noch in den frühfränkischen Gräbernangetroffen wurden.
e. Die vasenförmigen Gefässe, Taf. XV, 25 — 29,