k. Glänzende kell braunrote Terra sigillata-Schiisseln und Tassen mit EpheublätterschmuckTaf. XIV, 6—8, finden sieb in verschiedener Grösse. DieTechnik stimmt mit der bei g beschriebenen Art tlberein.Auf den Rändern ist in der Regel Epheusckmuck in Reliefformaufgetragen. Die ältesten sind besonders hart gebacken undglänzend und finden sich bereits mit Münzen von Claudius,erscheinen auch häufig in den Brandschichten des J. 70, fehlenaber auch nicht in späteren Flaviercultursckiehten und Gräbern;aber damals scheint die Technik schon an Güte verloren zuhaben. Aus Funden der Antoninen- und der Folgezeit kenneich die schöne glänzend rote Sorte dieser Art nicht. Jeden-falls sind die, an der äusseren Seite des flacheren Randesmit einem Stäbchen und daran befindlichen schlangenartiggewundenen Henkelchen versehenen Gefässe dieser Art,Taf. XIV, 6, nur für den Stil der älteren Periode bezeichnend.
1. Schrägwandige Tassen und S chüsse 1 n ausTerra sigi 11 ata mit horizontalem flachen Rand,Taf. XIV, 9, die vielfach auch Epheuschmuck aufweisen,finden sich auch in der Form von grossen Schüsseln. Inder Regel befindet sich zwischen dem Horizontalrande undder Innenseite eine höhere stabförmige Ausladung. Häufigererscheinen solche Geschirre in Gräbern der ersten Kaiserzeit.Diese hart gebackenen glänzenden Arbeiten fehlen in Gräbernder Antoninen- und der Folgezeit.
m. Tassen aus Terra s i g i 11 a t a mit e i n g e -kniffen er halbrunder Wand, Taf. XIV, 10, habeneine Technik wie die unter k beschriebene Art; ich fand siein Andernacher Gräbern mit Münzen von Claudius I. und Nero;sie reichen jedoch bis an die Antoninen-Zeit; aber diesejüngsten Exemplare sind nie so glänzend und tief hellbraunrotund im Allgemeinen flacher. Es fanden sich in RemagenerGräbern aus der letzten Zeit der Römerherrschaft noch ähn-liche Tassen; die jedoch weissgelb sind, einen sehr flachenFuss und oben keinen besonderen stabartigen Rand haben.
n. Terra sigillata- Tassen mit sehr ä g e r ge-rader Wand und oberem profilirten Aufsatz,