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Taf. XIV, 11, sind sauber behandelt und erinnern in derFormgebung an Taf. XIII, 3—5. Aber die Farbe ist bell-braunrot, wenn auch nicht glänzend und in vielen Fällen nichtso fest haftend. Ich fand sie nur unter Umständen, welche-auf die erste Kaiserzeit und zwar auf die frühere Periodederselben schliessen liessen.
o. Terra sigill ata -Tassen und Schüsselnmit rundlichem Bauche, s e n brecht a u f g e t r a -genem, gestrichelten Rande, Taf. XIV, 12, habendie Technik wie Taf. XIV, 10, mit denen sie auch zusammenzahlreich in Brandschichten des Jahres 70 angetroffen werden.Schüsselchen aus blauem, manchmal schwarz gedämpftenThon fand ich bereits in Gräbern mit Münzen des Claudius.In Gräbern der Antoninen- und späteren Zeit fehlen derartigeGefässe. Dieselben haben in seltenen Fällen auch einen gold-gelben, rot marmorirten Ueberzug (vgl. unter 12).
p. Terra sigillata-Kumpen mit bauchig ausla-dendem, oben aufgesetzten Teile, Taf. XIV, 13, dietechnisch mit Taf. XIV, 10 übereinstimmen, finden sich inCulturschichten der ersten Kaiserzeit. Wann sie zuerst auf-treten und wie lange sie sich erhalten haben, ist noch nichtermittelt. Jedoch scheinen sie ihrem Stile gemäss wohl fürdie letzte augusteische Zeit und die der ersten Flavier zupassen.
q. Schalen mit weit umgebogenem Rande unddarüber befindlicher senkrechter Wand, Taf. XIV, 14,finden sich in verschiedener Grösse und stimmen nach ihremStile und nach ihrer Chronologie mit Taf. XIV, 13 überein;jedoch ist zu berücksichtigen, dass ähnliche, rohere auch nochspäter vorkommen (vgl. z.B. Hefner, a. a. 0. Taf. IV, 21).
12. Taf. XIV, Fig. 12 u. 15, rote, goldgelb über-zogene, rot marmorirte Gefässe, gleichen in der Formund Technik den Sigillata-Gefässen. Es sind solche nur inwenigen Exemplaren bekannt geworden: aus Trier, demNeusser Römerlager und der Altertumssammlung zu Mannheim.Aehnliche Stücke, welche das Frankfurter Museum aus Heddern-heim besitzt, zeigen grosse Aehnlichkeit mit einer Anzahl