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■oben und unten von einem flachen Stabe begrenzt wird. DieInnenseite bat gewöhnlich etwas oberhalb des glatten oberenRandes eine Furche oder ein feines Stäbchen und da wo derBoden beginnt, einen wulstigen, breiten Stab. Unterhalb desuntern äusseren Stabes, der unten manchmal scharf einsetzt,liegt eine schräge Fläche; dieser folgt eine zweite, breitere;letztere geht zu dem ziemlich hohen dünnen, nach der Aussen-seite zweiflächigen Standringe über. Es finden sich sehr um-fangreiche Teller dieser Art. Chronologisch schliessen sichdiese Schalen unmittelbar an die bei g beschriebene Art an;sie treten anscheinend um Nero zuerst auf und waren in derZeit der Antonine und später ausser Gebrauch.
i. Glänzende, glatte Teller mit geknicktem, flä-chigen oder halbrunden Rande, Taf. XIV, 4 u. 5,stimmen in der Technik mit der vorbeschriebenen Art überein.Sie haben in ihrer ältesten Sorte, die neben der bei h be-schriebenen vorkommt, in der Innenseite einen niedrigen Absatz.Bei der in einer Cölner Bleikiste des Bonner Provinzial-Mu-seums mit einer Münze von Vespasian zusammen gefundenenSchale fehlt dieser Absatz; die innere Randfläche geht unver-mittelt zu der Bodenfläche über. Die Schalen ersterer Artsind im Allgemeinen etwas älter und finden sich zahlreich inden Brandschichten des im J. 70 verbrannten Legionslagersvon Novaesium. Manchmal ist bei solchen Gefässen die Wandnicht mehr so hart; das Glänzende lässt nach. Bei ähnlichenSchalen aus der Antoninen-Zeit fehlt sogar das Stäbchen,, welches in der Regel die Aussenseite des oberen Randes der
älteren Schalen begrenzt.
Viele Schalen haben einen ge-
knickten flächigen Rand wie Fig. 5 ; diese sind im Allgemeinenflacher. Im Innern fehlt der Absatz; es ist nur das Zu-sammentreffen der Flächen der geknickten Wand, welche dieInnenseite da, wo der Boden beginnt, unterbricht. Die Mittedes Bodens steigt buckelartig nach oben. Das in der Mittebefindliche Strichelband der jüngsten dieser Art von Schalenist häufig nicht mehr so scharf; die Farbe wird später trüber,die Formgebung wulstiger. Beide Typen finden sich häufigauch aus weissem, rot überzogenen Thone.
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