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Gefässkunde der vorrömischen, römischen und fränkischen Zeit in den Rheinlanden
Entstehung
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aufzuweisen. Die Knochen gehörten der Ziege oder demSchaf, dem Schwein (?) und einem grossen Vogel an. Mensch-liche Gebeine wurden nicht entdeckt. Zwischen den Brand-resten lagen auch die Beigaben aus Stein, Holz, Bronze, Gold

und

Eisen wurde keine Spur beobachtet (vgl.

nicht gefunden;

eigentliche Grabhügel wurde

Thon; vona. a. 0.). Der

er war hier durch den seit langer Zeit betriebenen Ackerbauoffenbar abgetragen worden. Nach Tischler (Gliederungder vorr. Metallzeit" im Corresp.-Bl. f. Antlirop. u. s. w. XII.Nr. 10, S. 121) sind für die ältere Hallstattzeit bekanntlichdie Metallgefässe mit getriebenen Kreisen und Tierfiguren,weitgerippte Cisten, ältere Fibeln (halbkreisförmige, kahn-förmige und barocke Schlangenfibeln) charakteristisch; es trittdas lange Eisenschwert mit platter Griffzunge und geschweifter,nach der Mitte zu sich vielfach verbreiternder Klinge auf,das, wie Tischler zutreffend bemerkt, ersichtlich der Klingedes Bronzeschwertes nachgebildet ist und noch die feinenparallel gezogenen Linien hat. In dem Grabe von Nauheimlagen vier 34 cm lange etwas abgenutzte Bachkiesel, eineoval zugehauene Quarzitplatte, 40 zu 25 cm gross, ein abge-riebenes Mühlsteinstück aus Basaltlava, mit Bronzeblech über-zogene Stücke eines Holzschildes, dessen eingezogener Randvon bedeutender Technik in der Holzbearbeitung zeugt. Vondem Schilde schienen auch sechs je drei getrennt liegendeNietnägel aus Bronze herzurühren. Es fand sich ferner einDoppelknopf von Bronze mit konvexen Aussenflächen, derengrösste mit konzentrischen Einrissen geziert ist, ferner einGürtelhaken aus Bronze, Stücke eines Bronzeschwertes, eineLanzenspitze mit hoher Mittelrippe, breitem Blatte und an-scheinend durch Dengeln zu einer feinen Schärfe ausgehämmert.Auch fanden sich Stücke verschiedener Bronzemesser undvieler Spiralgewinde. Auch wurden Stücke eines dicken, nichtornamentirten Halsringes gefunden und eine Art von Pcrl-stäben aus Gold, die mit eingebunzten Punkten versehen sind.Ein Holzstück, welches angetroffen wurde, schien anzudeuten,das Holzstücke zur Schonung der Beigaben über das Grabgelegt worden waren. Wir haben es hier also mit Kultur-