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Gefässkunde der vorrömischen, römischen und fränkischen Zeit in den Rheinlanden
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Tischler an den Anfang des ersten Jahrtausends vor Chr.reichen (Corresp.-Bl.f. Anthrop.,Ethnolog.u. Urgesch. XII. Jahrg.,Nr. 10, S. 121).

a) Gelasse der älteren Hallstatt-Periode.

In derZeit des Ueberganges von der jüngeren Bronzezeitzu der Hallstattperiode finden sich wieder Grabhügel mitSteinhaufen, welche Leichen und verbrannte Todteh, decken.Etwas später, in der älteren Hallstattzeit selbst, zeigt sich inGrabhügeln zwar auch noch der Steinbau, aber es treten aucheinfache, aus Lehnt aufgebaute Grabhügel auf. Ausserdemkommen sogenannte Steinkränze vor. Ein int Stadtwald vonFrankfurt a. M. angetroffener Grabhügel dieser Periode zeigtein 1,802 m Tiefe einen Boden aus Lehm, auf dem vierBrandgräber angetroffen wurden. Ueber denselben war ausgrossen Sandsteinfindlingen und gebrochenen Müschelkalk-stticken eine Steinkammer von unbestimmbarer Form zusammen-gestürzt und bildete einen pyramidalen Steinhaufen (Nach demBericht von 0. Donner v. Richter i. d. Wd.-Z. VIII H. III.1889, S. 255201), der die Scherben von zwölf Gefässenund durch Brand zerbröckelte Bronzesachen umscliloss. Ueberdieser Gräberschicht zeigte sich eine zweite in 1,201,50 mTiefe, welche nur Leichenbestattung ohne umfassende Stein-kränze vorführte (a. a. 0.). Ein derselben Zeit angehörenderFund, welcher bei Nauheim i. d. Wetterau gemacht wurde,ergab nach G. Dieffenbach (Annal. d. Ver. f. Nass. Alterth.u. Gesellt'., Bd. 15, J. 1879, S. 378380) eine 1,75 m tiefein den festen Lehm eingeschnittene Grube, deren Langseitenvon S. nach N. gerichtet waren, bei einer Länge von 3,20bis 3,30 in. Am Südende war das Grab 2,10 m breit; amNordende betrug die Breite 2,23 m. Die Solde der Grube war mit510 cm dicken unbehauenen Quarzitplatten sorgfältig geplättet.Die Plättung trug eine Brandschicht, welche am Südendeihre bedeutendste Stärke hatte. Ueber der Brandschicht warder Grabraum mit Steinen ausgefüllt. In den unteren Lagenwaren die Steine gleichfalls noch mit Brandschutt umhüllt.Die Brandschicht hatte Erde, Asche, Kohlen und Knochen

Kocncn, Gefitsskunde. 4