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Gefässkunde der vorrömischen, römischen und fränkischen Zeit in den Rheinlanden
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b) Gruppe der Bogenband-Verzierung, Taf. I,Fig. 17 a17 e. Die Tänien brechen liier nicht geradlinigum, sondern verlaufen in Kurven ; diese bilden entweder wieFig. 17 a zeigt, verschiedenartige Bögen, oder aber Bögenvon mehr gleichartiger Beschaffenheit, die entweder schlangen-artig ineinander gerollte Volutenblätter, wie Fig. 17 haben,oder ineinander gestellte Kreisbänder, von denen Fig. 24 einBeispiel zeigt.

c) Gruppe, bei der die Bänder nicht durch ein-geriefte oder eingeschnittene Konturen bezeichnetsind, sondern durch dicht nebeneinander wieder-holte Reihen von kleinen prismatischen Eindrückenoder auch von Quadrat- und StichVerzierungen.Hierfür bieten Taf. I, Fig. 69 und Fig. 19 Beispiele.

In der Rheinprovinz sind die drei Arten vertreten, wennauch zum Teil nur in Spuren. So zeigt die (Taf. I, Fig. 5abgebildete) einzige verzierte Scherbe aus Meckenheim die unsaus der Winkelband-Keramik bekannten kleinen kerbenartigenEindrücke oder Einschnitte. An die Bogenbandornamcnte er-innern die Hinkelsteiner Seherben Taf. I, Fig. 69. Be-sonders charakteristische Typen der dritten Gruppe zeigen dieOrnamente der Hinkelsteiner Gefässe Taf. I, Fig. 1821.

b) Gefässe der Megalithgriiber neolithisclier Zeit.

Wir kennen eine Art von Grabkammern, welche ausmächtigen Steinblöcken zusammengestellt und mit Erde undSteinschutt hügelartig bedeckt sind. Es sind die sogenanntenMegalithgräber. Sie finden sich nach Tischler (Corresp.-Blatt d. deutsch, antlirop. Gesellschaft, Jahrg. XXI. J. 1890S. 111112) in nahe verwandten Formen von der Ostsee-kiiste (Hinterpommern) an durch Skandinavien, durch daswestliche Norddeutschland (Hannover, das nördliche Westfalen),durch Holland und an den Küsten des atlantischen Oceansentlang bis weit nach dem Süden. Die meisten liegen in derholländischen Provinz Drenthe. Ungeachtet, dass diese Denk-male mehrfach beraubt, auch wohl durch in späteren Zeiten

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