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Leute von Steeten an die Seite der Bewohner des Thaies duVezere. Das grosse Schädelvolumen sei, vereinigt mit Zügender Rohheit der Schädelbildung in beiden Fällen, eine auffal-lende Erscheinung. Die tief eingesetzte Nasenwurzel, diestarken Brauenwülste, die vorspringende Nase, die niedrigeForm der Augenhöhlen, die schief von aussen nach innen obenabgeschliffenen Zähne eines prognaten Oberkiefers, das vor-stehende Kinn, seien die übereinstimmenden Züge einer vondem Lahngebiet bis nach Frankreich vertretenen Rasse derVorzeit; die Schädel seien dolichocephal oder mesocephal. DieBrachycephalie eines dieser Schädel hänge möglicher Weisedamit zusammen, dass er im Grabe verdrückt sei (Annalendes Ver. f. nass. Altertumsk. XVII, 1882, S. 25). BoydDawkins, der englische Höhlenforscher, schrieb mir, dassauch die neolithischen Schädel Grossbritanniens „ohne Aus-nahme" dolichocephal und ununterscheidbar von iberischenSchädeln seien; es sei kein arischer Typus; im Bronzealtererschienen die Braehycephalen mit den schnurverzierten ge-schweiften Beehern, auf welche ich im folgenden Kapitel nähereingehe.
Gräber dieser Culturerscheinung wurden im Rheinlandeebenfalls in genügender Anzahl gefunden. Das charakteri-stischste ist das vom Hinkelstein bei Monsheim unweit Mainz(vgl. Lindenschmit, Zeitschrift zur Erforschung der Rhei-nischen Geschichte und Altertümer zu Mainz, B. 3, H. I,Mainz 1868, S. 1 u. flgd. Taf. II). Ein obeliskartiger Kalk-steinblock von 9 Fuss Höhe und 4 Fuss 3 Zoll Stärke be-, zeichnet das Totenfeld. Die Verstorbenen sind in sitzenderStellung unverbrannt beerdigt und ausgestattet mit roherenpolirten, den eigentlichen „schuhleistenförmigen Steinkeilen",den länglichen viereckigen Steingeräten aus rohem Sandsteinmit einer Längsrinne, welche wahrscheinlich zum Glätten vonPfeilspitzen gedient haben (Voss u. Stimmering, Vorgesch.Alt. d. Mark Brandenb., Berk 1890, S. 6) und den scldan-kesten sorgfältigst geschlagenen Steingeräten. Zu diesen ge-sellen sich Halsketten aus Meerniuschel - Gehäusen und ausTierzähnen, sowie rohe Getreidereibsteine. Aehnliche Gräber,
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