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Gefässkunde der vorrömischen, römischen und fränkischen Zeit in den Rheinlanden
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tieren : Rind, Pferd, Hund u. s. w. Eine der bedeutendstenNiederlassungen dieser Art entdeckte und untersuchte icli fürdas rheinische Provinzialmuseum bei dem Dorfe Meckenheimbei Bonn. Hier liegen in einem Thalkessel in der Höhe von166,64 m gegen 43,616 m über N. N. des Nullpunktes vomBonner Pegel kreisförmige Gruben, die in den hellgelbenächten Löss der Fundstelle kesseiförmig eingeschnitten sindund bei Vj 2 bis 4 m Weite bis zu 2 m Tiefe reichen. Sieumschliessen zähen schwarzen Boden. In der schwarzen Massezeichnen sich rot gebrannte Lehmstücke ab, die sich jedochnicht mit Sicherheit auf Lehmbewurf von Hütten zurückführenlassen. Ebenda fanden sich zahlreiche, meist jedoch nurkleine Splitter von Feuerstein, einige Feüersteinknollen undliier und da ein paar zerbrochene, geschlagene Feuerstein-messer oder Kratzer. Nur ein vollständiges kleines polirtesSteinbeilchen wurde angetroffen. Zu dessen Herstellung hatman ein Geschiebestück in der Form der Beile zugeschliffen.Zahlreich liegen in und neben den Feuerungsgruben Gefäss-scherben.

Ueber die Schädel dieser Periode urteilt Sc äff hau-sen wie folgt:Die schmale hohe Form (des KirchheimerSchädels) mit stark vorspringenden Scheitelhöckern weichtvon der gewöhnlichen Form des Germanenschädels ab, diewir aus den Reihengräbern kennen und nähert sich demTypus einiger heutigen rohen Rassen" (Corresp.-Blat-t d. An-tlirop., Ges. XII. Jahrg. Nr. 8, S. 57).Der Nieder-IngelheimerSchädeltypus hat damit grosse Aehnlichkeit" (a. a. 0.).DerMonsheinier Schädeltypus zeigt nach Ecker dieselbe schmalelange Form wie der Nieder-Ingelheimer."Die schmalenSchädel von Höchst-Steeten dürfen mit den vorliegenden ver-glichen werden" (a. a. 0.) . . . .Mit der vorgermanischenmongoloiden oder finnisch-lappischen Rasse haben die Ingel-heimer und Kirchheimer Schädel keine Verwandtschaft" (a. a.0.). Bezüglich der Steetener Schädel hebt Schaaffhausennoch hervor, dass sie eine auffallende Aehnlichkeit mit den vonBroca beschriebenen Schädeln aus der Renntierzeit zeigen.Auch manche Eigentümlichkeiten der Skelettteile stellten die