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wenn auch nicht in so grosser Anzahl, wurden gefunden inKirchheim a. d. Esch (Mehlis, Grabfund b. Kirchh. a. d. E.),dann bei Ober- und bei Nieder-Tngelheim (Linden schmita. a. 0. S. 20), Nierstein (Wd. Z. X, Taf. 5, Fig. 2—4) undOberolm. Das Wormser Museum hat Grabfunde von Alb-stein a. d. Eis, die zu dieser Gruppe gehören. Auf demNiersteiner Gräberfeld fand sich auch ein Kalksteinblock vonder Gestalt eines rohen Obelisken ca. 60 cm unter der Ober-fläche; er ist 4,25m 1., 1,80m br. (Wd. Z. a. a. 0.). Zu der-selben Culturerscheinung gehören auch die von Prof. Klop-fleisch beschriebenen (Vorgesch. Alt. d. Prov. Sachsen. HeftI u. II, S. 94—103) Heerdstellen bei Taubach (S. Weimar),,und Trichtergruben bei Schinditz (S.-Meiningen). Ausserdemdie von Dr. Bornemann beschriebenen Ueberreste aus derSteinzeit in der Umgegend von Eisenach (Die fünfte Versamml.d. d. anthrop. Gesellscli. zu Dresden, red. von Ihering,Braunschweig 1875. S. 46—52). Dieselbe findet sich auchweit verbreitet in Oesterreich (Klopflei sch a. a. 0. S. 55).Aus Höhlen Belgiens und Frankreichs sah ich dieselbe Kera-mik; weit verbreitet ist sie auch in Spanien in Gräbern,die auch dort dolichocephale Skelette, Steinwaffen und Mu-schelschmuck zeigen (vgl. H. u. L. S i r e t, Les premieresäges du rnetal dans le Sud-Est de l'Espagne. Resultats desfouilles faites par les auteurs de 188—1887. Etüde ethnolo-gique par le Dr. Y. Jacques. Antwerpen 1887). Wie weitsie nach Süden reichen und anderwärts vorkommen, ist nochnicht festgestellt. „Die Hinkelsteiner Gefässe bilden", nachKlopfleisch (Vorgesch.Alt.d.Prov. Sachs. S. 103) „sowohleinen Uebergang von dem Typus der Bandkeramik zu demLatdorfer Typus (Uebergang ans der neolith. Keramik zu derfrühest. Bronzezeit), als auch klingen sie sehr nahe an dieGefässformen aus der untersten Schicht von Hissarlik an,welche S c h 1 i e m a n n in seinem Ilios, S. 253, Fig. 45, 46u. 47 abbildet."
Bereits in der Höhle Wildhaus bei Steeten wurde einekupferne Pfeilspitze gefunden, die allerdings nicht mit Sicher-heit in die Zeit zu setzen ist, in welche die dort zu Tage ge-