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Gefässkunde der vorrömischen, römischen und fränkischen Zeit in den Rheinlanden
Entstehung
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hispida, H. costata und Succinea oblonga. Auf dem Schneckenführenden Löss ruht eine 0,40 m breite, hellere Bodenlage,die wie verschwemmter Löss aussieht, dann folgt ein dunk-leres Lehmlager von 0,70 m Breite und dieses wird von einem6 m starken Lehmlager bedeckt. Der Nullpunkt des Rhein-pegels hei Düsseldorf beträgt 82,2 par. Fuss Höhe über demMeeresspiegel oder dem Nullpunkte des Pegels zu Amsterdam(v. Dechen a.a.O., S. 4 ff.).Das obere Ende der geneig-ten Ebene hei Hochdahl", unter welcher der NeanderthalerMensch gefunden wurde, erreicht 421,2 par. Fuss (v. Dechena. a. 0.); die höchste Stelle vonGerölle, Sand, Lehm undLöss (in weiter Verbreitung)" ist an der Trennung der Strassenach Velbert und nach Elberfeld und beträgt 509,6 par. Fuss(v. Dechen, Geolog. Karte der Rheinpr. und der Pr. West-falen; Statistik d. Reg.-Bez. Düsseldorf von Dr. 0. Mülmann,S. 4 ff.). Von dieser Höhe aus lassen sich terassenfürmigeRheinufereinschnitte abwärts verfolgen bis zum heutigen Rhein-ufer. Auf diesen alten Uferrändern haben wir auch die jün-geren Ansiedelungen zu suchen. Eine der jüngsten aus derDiluvialzeit ist bereits entdeckt worden, wie aus Nachfol-gendem zu ersehen ist.

c) Typen von Solutre.

Aus der auf die Eiszeit oder das Mousterien folgendenPeriode von Solutre sind bis jetzt ebenfalls noch keine ge-sicherten Funde nachweisbar. Es ist aber zu berücksichtigen,dass die Periode des Solutreeu, der Nacheiszeit, einem mil-deren Klima zugeschrieben wird, indem sich die Gletscherzurückzogen. Das Wildpferd war zwar auch damals zahlreichvorhanden und ebenso das Renntier; das Rliinoceros, welchesder älteren Epoche noch eigentümlich ist, fehlt hingegen. Eslässt sieh nicht leugnen, dass diese Epoche in der Faunamanch' bedenkliches Gemeinsame mit der Andernacher undla Madeleiner Fauna aufzuweisen hat, aber wenn man dierasiermesserförmigen, und eine grosse Anzahl von nebenein-ander gefügten, muschelförmigen Aussehläge zeigenden Stein-geräte studirt hat, die breiten, in der Mitte eine weite Fläche