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dort zu Grunde (Hosius a. a. 0.). In den zahlreichen Holdender Stringocephalen-Kalksteingebirge Westfalens, in denen diegenannten Tierarten, bedeckt von Diluvialschichten häufig- an-getroffen wurden, fehlt bis jetzt jede vordiluviale und diluvialeSpur des Menschen (Hosius a. a. 0.). Aber schon in demunteren Teile der Rheinprovinz, gleich ausserhalb der Ver-breitungslinie nordischer Findlinge, nämlich in dem Stringo-cephalen-Kalksteingebirge des Neanderthales ist das Verhältnisvielleicht ein anderes (vgl. Krause, Bd. XXII d. Archiv f.Anthrop.).
Hier finden sich auf der Höhe des Kalksteingebirges zu-nächst Geschiebe. Dieselben reichen stellenweise in den oberenTeil der Gebirgsspalten hinein, zum Teil liegen sie in mulden-oder kesseiförmigen Vertiefungen oder auf der wild zackigen,verwitterten, oft auffallend abgeschliffenen Oberfläche des Gebir-ges selbst, wechselnd mit zum Teil mächtigen devonischenKalksteinblöcken. Auf diesen Geschieben ruht eine 3,70 mdicke Lösslage. Unter oder zwischen den Geschieben, unterdem Lösslager, zum Teil auch von den unteren Teilen desLöss umgeben, wurden zahlreiche Tierknochen gefunden. Die-selben stammen von: Elephas primigenius, Ilhinoceros ticho-rinus, Ursus spelaeus, Cervus und Equus. Es ist auffallend,dass die meisten Mammuthknochen jüngeren Tieren angehören.Auch fand sich Alles so an einer Stelle, als habe der Menschdort, hart am Uferrande, wo damals die Dössel als mächtigerGebirgsstroni in den Rhein mündete, gewohnt. Ich fand dortauch mehrere Feuersteinstücke, die augenscheinlich durchMenschenhand vom Steinknollen abgeschält wurden. Der Lössenthält nach der von Privatdozent Dr. Ran ff freundlichstvorgenommenen Analyse:
Kieselsäure .... 76,19 Procent,
Thonerde 6,39 „
Eisenoxyd 5,21 „
Kohlensaurer Kalk 9,01 „
Der Löss ist von zahlreichen Schneckchen durchsetzt,die sich nach der Bestimmung des Herrn Director Dr. Jansenin Münster vorzüglich aus drei Arten zusammensetzen: Ilelix
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