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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
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lauptuiann in Preussen, welcher, vermählt mit einer v. Lessge-aig, die preussische Linie des Geschlechts stiftete und Friedrich,tferr auf Fredersdorf, von dessen Söhnen Hans Friedrich den Stammdurch drei Söhne fortpflanzte: Jobst Friedrich, kurbrandenb. Oberst-lieutenant, dessen Nachkommenschaft mit seinen zwei Söhnen erlosch,Hans Friedrich , Herrn auf Fredersdorf, kurbrandenb. Ober-Landjäger-meister, dessen Enkel, Ludwig, k. preuss. Rittmeister, 1721 Herr aufFredersdorf war, und Heinrich, kurbrandenb. Oberstlieutenant. Vonden drei Söhnen des letzteren hatte Rudolph . über dessen Nachkom-men nähere Angaben bekannt sind und von welchem die Linien zu Cos-senblatt, Schalach, Niehcl, Krausnigk, Altgattersleben u. s. w. aus-gingen, acht Söhne, welche eine zahlreiche Nachkommenschaft hatten,über welche Eisler, und nach ihm Gauhe, genaue Nachrichten erthei-len. Von den Sprossen des Geschlechts sind Mehrere, namentlichin k. preuss. Militair- und Staatsdiensten, zu hohen Würden gelangt.Joachim Friedrich v. Oppen, gest. 1815, war Generalmajor und Com-mandern' der immobilen Artillerie; Friedrich Adolph v. 0., a. d. H. Alt-gattersleben, geb. 1762, trat 1775 in das Kürassierregiment v. Seel-horst, wurde schon 1792 Escadronchef, vermählte sich mit einer v. Rohr,aus welcher Ehe einige Söhne stammten, nahm später in Folge einesunglücklichen Sturzes als Brigadier der Cav. den Abschied mit General-majors-Range, bat aber 1813 um die Erlaubniss, wieder in die Armeetreten zu dürfen, zeichnete sich in den Befreiungskriegen von Neuemsehr aus, wurde Generallieutenant und starb 1834 a. D.; ein Majorv. 0. wurde bei Gross-Görschen und ein Anderer 1814 decorirt u. s. w.Im preussischen Staatsdienste stand um 1837 der Landesgerichts-Prä-sident v. 0. zu Cöln und als begütert im Kgr. Preussen führt Rauer1857, abgesehen von den v. Oppen-IIuldenberg und v. Oppen-Schilden,folgende an: Ludwig v. 0. auf Klosterhof zu Barby im Kr. Kalbe a. S.;v. 0. auf Egelinde im Kr. Jericbow I.; Hermann v. 0. auf Poltzig imKr. Meseritz und Gevettern v. 0. auf Sandberg I. im Kr. Zauche-Belzig.Im Kgr. Sachsen, wo die Familie Mügeln bei Pirna an sich gebracht hatte,lebte noch in neuer Zeit ein Ober-Steuer-Einnehmer v. Oppen.

Angeli, mark. Chronik, S. 250. ICnauth, S. 545. Eisler, Beltziger Chronik, S. 250265und neue Auflage, S. 471488. Beckmann, Anhalt. Chronik, VII. S. 24143 und Tab. B.Nr. 15. Seifert, Geneal. adel. Aeltern, S. 392. Gauhe , I. S. 1545 und 46 und II. S. 823-26. - Zedier , XXY. S. 1681. - N. Pr. A.-L. m. S. 482 und 83 und VI. S. 73. Freih.v. Ledebur, II. S. 167 u. 68. Siebmacher, I. 167: v. Oppen, säclisich. v. Meding, III.S. 471 u. 72. "W.-B. der sächs. Staaten, VIII. 25. Kneschke, III. S. 34245.

Oppen-IIuldenberg-. Iigl. pr. Cabinctsordre vom 4. Sept. 1841 zurErlaubniss für Ferdinand Hermann Albrecht v. Oppen, k. pr. Oberland.-Ger.-Refer. zu Halberstadt und Herrn auf Neukirch am Ilochwalde in derOberlausitz, mit seinem angeborenen Namen und Wappen, Namen undWappen der seit 1812 mit seinem Schwager, dem k. s. Hof- und Justiz-rathe Gottlob Erasmus Curt, Freih; v. Huldenberg erloschenen, freiherr-lichen Familie v. Huldenberg zu vereinigen und sich Oppen v. Hulden-berg nennen und schreiben zu dürfen. Ueber die Familie der Frei-herren v. Huldenberg s. B. IY. S. 519 und 20 den betreffenden Artikel. Das Wappen der Freiherren v. Huldenberg war nach Lackabdrücken