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lauptuiann in Preussen, welcher, vermählt mit einer v. Lessge-aig, die preussische Linie des Geschlechts stiftete und Friedrich,tferr auf Fredersdorf, von dessen Söhnen Hans Friedrich den Stammdurch drei Söhne fortpflanzte: Jobst Friedrich, kurbrandenb. Oberst-lieutenant, dessen Nachkommenschaft mit seinen zwei Söhnen erlosch,Hans Friedrich , Herrn auf Fredersdorf, kurbrandenb. Ober-Landjäger-meister, dessen Enkel, Ludwig, k. preuss. Rittmeister, 1721 Herr aufFredersdorf war, und Heinrich, kurbrandenb. Oberstlieutenant. Vonden drei Söhnen des letzteren hatte Rudolph . über dessen Nachkom-men nähere Angaben bekannt sind und von welchem die Linien zu Cos-senblatt, Schalach, Niehcl, Krausnigk, Altgattersleben u. s. w. aus-gingen, acht Söhne, welche eine zahlreiche Nachkommenschaft hatten,über welche Eisler, und nach ihm Gauhe, genaue Nachrichten erthei-len. — Von den Sprossen des Geschlechts sind Mehrere, namentlichin k. preuss. Militair- und Staatsdiensten, zu hohen Würden gelangt.Joachim Friedrich v. Oppen, gest. 1815, war Generalmajor und Com-mandern' der immobilen Artillerie; Friedrich Adolph v. 0., a. d. H. Alt-gattersleben, geb. 1762, trat 1775 in das Kürassierregiment v. Seel-horst, wurde schon 1792 Escadronchef, vermählte sich mit einer v. Rohr,aus welcher Ehe einige Söhne stammten, nahm später in Folge einesunglücklichen Sturzes als Brigadier der Cav. den Abschied mit General-majors-Range, bat aber 1813 um die Erlaubniss, wieder in die Armeetreten zu dürfen, zeichnete sich in den Befreiungskriegen von Neuemsehr aus, wurde Generallieutenant und starb 1834 a. D.; ein Majorv. 0. wurde bei Gross-Görschen und ein Anderer 1814 decorirt u. s. w.Im preussischen Staatsdienste stand um 1837 der Landesgerichts-Prä-sident v. 0. zu Cöln und als begütert im Kgr. Preussen führt Rauer1857, abgesehen von den v. Oppen-IIuldenberg und v. Oppen-Schilden,folgende an: Ludwig v. 0. auf Klosterhof zu Barby im Kr. Kalbe a. S.;v. 0. auf Egelinde im Kr. Jericbow I.; Hermann v. 0. auf Poltzig imKr. Meseritz und Gevettern v. 0. auf Sandberg I. im Kr. Zauche-Belzig.Im Kgr. Sachsen, wo die Familie Mügeln bei Pirna an sich gebracht hatte,lebte noch in neuer Zeit ein Ober-Steuer-Einnehmer v. Oppen.
Angeli, mark. Chronik, S. 250. — ICnauth, S. 545. — Eisler, Beltziger Chronik, S. 250—265und neue Auflage, S. 471—488. — Beckmann, Anhalt. Chronik, VII. S. 241—43 und Tab. B.Nr. 15. — Seifert, Geneal. adel. Aeltern, S. 392. — Gauhe , I. S. 1545 und 46 und II. S. 823-26. - Zedier , XXY. S. 1681. - N. Pr. A.-L. m. S. 482 und 83 und VI. S. 73. — Freih.v. Ledebur, II. S. 167 u. 68. — Siebmacher, I. 167: v. Oppen, säclisich. — v. Meding, III.S. 471 u. 72. — "W.-B. der sächs. Staaten, VIII. 25. — Kneschke, III. S. 342—45.
Oppen-IIuldenberg-. Iigl. pr. Cabinctsordre vom 4. Sept. 1841 zurErlaubniss für Ferdinand Hermann Albrecht v. Oppen, k. pr. Oberland.-Ger.-Refer. zu Halberstadt und Herrn auf Neukirch am Ilochwalde in derOberlausitz, mit seinem angeborenen Namen und Wappen, Namen undWappen der seit 1812 mit seinem Schwager, dem k. s. Hof- und Justiz-rathe Gottlob Erasmus Curt, Freih; v. Huldenberg erloschenen, freiherr-lichen Familie v. Huldenberg zu vereinigen und sich Oppen v. Hulden-berg nennen und schreiben zu dürfen. — Ueber die Familie der Frei-herren v. Huldenberg s. B. IY. S. 519 und 20 den betreffenden Artikel.— Das Wappen der Freiherren v. Huldenberg war nach Lackabdrücken