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dann 1701 kurbayer. Assessor bei dem kaiserlichen Kammergerichtezu Wetzlar. Später war derselbe kurbayer. Kammerherr und Regie-rungsrath zu Straubingen. Uin diese Zeit war auch Anton Nütz', Herrzu Wartenburg, als Land-Coinmissar in Oberösterreich bekannt und1730 war ein Graf Nütz zu Wartenburg kurbayer. Statthalter zu Am-berg. Später ist nach Allem der Stamm erloschen.
Seifert , Ahnentafeln, I. Nr. 11. — Freih. o. Hoheneck, T. S. 669. — Gauhe , I. S. 1516bis 1518. — Zedier, XXIV. S. 1764 — 66. — Supplem. zu Siebm. W.-B. I. 2.
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Obdach. Steiermärkisches, im 14. und 15. Jahrli. bekanntes Adels-geschlecht, welches später erlosch. Das Wappen erbten die v. Kulmer.
Schmutz, TU. S. 45.
Obelitz. Altes, seit dem 13. Jahrb. vorgekommenes, auf der In-sel Rügen und in Neu-Vorpommern begütertes Adelsgeschlecht, wel-ches auch Oebelitz geschrieben wurde. Detlevus de Obelitze tritt 1256,Johannes de Obelitz 1273 und Hermannus de Obelitz 1288 auf. Dasgleichnamige Stammhaus wird bereits 1256 genannt und Steinfeld standder Familie schon 1352, so wie Tribom 1401 zu. Im 16. und 17. Jahrh.sass dieselbe zu WUstenhagen, Milienliagen, Duvendik u. s. w. im Bar-tischen Districte. • Eine Linie des Stammes kam auch nach Dänemarkund in der Hand derselben war 1664 das Gut Rammesard. — So vielbekannt, ist der Stamm mit Gebhard v. Obelitz, welcher in der k. dä-nischen Armee diente, zu Anfange des 18. Jahrh. erloschen.
Micrael , VI. S. 510. — Gauhe , I. S. 1530 u. 31. — Freih. o. Ledebur, II. S. 157. —Siebmacher, V. 156: D. Öbelitzen, Pommerisch. — v. Meding , II. S. 401. — Porom. AV.-B.,II. Tab. 66 S. 178 u. 179 und Tab. 67 Nr. 6: Siegel des Hinrick Obelitz von 1444. — Kneschke,TIT. S. 326 u. >7.
Obenaus, Freiherren. Erbländ.-österreichischer und ungarischerFreiherrnstand. Erbländ.-österr. Freiherrndiplom vom 16. Aug. 1827für Joseph v. Obenaus, Doctor der Rechte und k. k. Regierungsrath,wegen vielseitiger Verdienste um den kaiserlichen Hof und den Staat,und ungarisches Freiherrndiplom von 1844 für die gesammte Familie.— Der Stammvater des Geschlechts war Georg Obenaus, welcher we-gen, unter den Kaisern Maximilian II. und Rudolph II. in den Kriegengegen die Türken erworbener Verdienste 1610 einen kaiserlichen Wap-penbrief und andere Privilegien erhielt. Ein Enkel desselben, HansGeorg v. Obenaus, wurde, in Berücksichtigung seiner vieljährigen Dienst-zeit am Hofe der Kaiser Ferdinand III. und Leopold I., durch Diplomvom 5. Juni 1666 in den Reichs- und erbländ.-österr. Adelsstand, unterVermehrung seines Wappens, erhoben und ein Enkel des Letzteren,Johann Baptist v. Obenaus, k. k. Rath, erlangte durch Diplom vom