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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
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850. Zedier, XXV. S. 1G79. Freih. v. Ledebur, II. S. IG7 u. III. S. 318. Siebmacher,I. 55: Die Oppel. Schlesisch. v, Meiling, III. S. 471. Sclilesfßches W.-B. 1. 71. W,-B.U. sächs. Staaten, VIII. 24.

Oppeln -Bronikowski, Grafen (Stammwappen: in Blau der imvorstehenden Artikel erwähnte Oppellsche Schiffshaken. Gräfliches Wap-pen nach Lackabdrücken: Schildquergetheilt: oben rechts ein Fürsten-hut und links der Oppellsche Schiffshaken und unten ein rechtsgekehr-ter Reiterhelm, auf dem Kamme mit einer links abfliegenden Raupe).Das Wichtigste über die Familie ergiebt der Artikel; Bronikowski,v. Oppeln-Bronikowski, auch Grafen, Bd. II. S. 88 u. 89. Hinzuzu-setzen ist nur, dass durch k. preuss. Cabinetsordre von 1819 dem Stief-und Adoptivsöhne des Landes-Directors v. Bronikowski-Oppeln zu 01-niszczewo, Wilhelm Schaade, später Lieutenant im 3. combinirten Land-wehr-Reserveregimente, gestattet wurde, Namen, Stand und Wappendes v. Bronikowski- Oppelnschen Geschlechts annehmen zu dürfen.

Handscliriftl. Notiz.

Oppelt v. Wertlienfeld. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1747 für Johann Michael Oppelt, Wirthschafts - Hauptmann zu Podie-brad, mit dem Prädicate: v. Wertlienfeld, und von 1756 für IgnazFriedrich 0. Oberamtmann, wegen 20jähriger Dienstleistung auf böhmi-schen Cameralherrschaften, ebenfalls mit dem Prädicate: v. Wertkenfeld.

Megerle v. Mühlfeld , S. 237 und Erg.-Bd. S. 393.

Oppen (Stammwappen: in Blau ein das ganze Feld überziehendesAndreaskreuz, welches in der Mitte mit einer sechsblättrigen, rothenRose belegt ist). Altes, sächsisches Adelsgeschlecht, welches nach Eis-ler zuerst im ehemaligen sächsischen Kurkreise und in Beltzig wohnteund sich: v. Oppen im Sandberge auf Fredersdorf (Friedrichsdorf)schrieb und von da, in der Mark Brandenburg, im Magdeburgischen, in An-halt und in den Lausitzen ansehnlich begütert, sich weit ausbreitete, nachOstpreussen kam und neuerlich auch im Posen'schen ansässig wurde.Schriftsteller, welche Eisler's sehr genaue Angaben nicht kannten, odernicht benutzten, führen das Geschlecht als ein altes märkisches auf,welches in den genannten Ländern begütert wurde. Oppin hei Halleim Saalkreise für das Stammhaus, wie Einige wollen, zu halten, beruhtnur auf Vermuthung. Die ordentliche Stammreihe fängt Eisler mitConrad von Oppen an", welcher 1277 Schlosshauptmann der Herzogezu Sachsen in Beltzig war. Yon dem Sohne desselben, Thilo, welcherurkundlich 1313 auftritt, entsprossten drei Söhne: Cuno (I.), Herr aufRabenstein bei Beltzig, Hermann, des Deutschen Ordens Ritter undComthur in Preussen und Peter, welcher von 1343 bis 1362 Bischofvon Lebus war. Von den Söhnen des Cuno (I.): Cuno (II.) und Ru-dolph , setzte letzterer, welcher von dem Herzoge Rudolph zu Sachsen1400 ein Lehen mit mehreren Pachtungen in der beltziger Pflege er-hielt, den Stamm fort und von einem seiner Enkel, Matthias v. 0., wel-chem 1466 und 1486 von den Kurfürsten Ernst und Friedrich III.,dem Weisen, die Belelmung der früheren Pachtungen erneuert wurde,stammen alle späteren Sprossen des Stammes ab. Von dem Einen sei-ner drei Söhne, Friedrich, Herrn auf Fredersdorf, welcher wahrschein-lich diesen Sitz erbaute, stammten zwei Söhne: Wilhelm, kurbrandenb.