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folgendes: Schild gcviert mit Mittelschilde. Im gekrönten Mittendrei, 2 und 1, schrägrechts gelegte Schlägel. 1 in Gold der Rumpf einaufwachsenden, vorwärtssehenden Mannes, dessen Brust mit einem ein-wärtssehenden Löwen belegt ist, welcher eine Mütze mit rechts abtlie-genden Federn trägt und hinter dessen Rücken ein schräglinks gelegterStab rechts, wie links, hervorragt; 2 Grün, ohne Bild, mit einem Feldes-haupte, in welchem drei Schlägel, wie die im Schilde, neben einanderliegen; 3 in Roth fünf silberne, linke Spitzen und 4 in Blau auf einem,mit einem Kreuze belegten Hügel ein zum Fluge geschickter Vogel,über dessen Kopfe ein Kreuz schwebt. — Nach Bauer war v. Oppen-Iluldenberg auf Neukirch 1857 auch Herr auf Fredersdorf und Weitz-grund im Kr. Zauohe-Belzig.
IliuiclsoUriftl. Notiz. — Freih. v. Ledebur, II. S. 107. — Kneschke , III. S. 245.
Oppen-Schilden. Ein aus der sächsichen Familie v. Oppen her-vorgegangenes, jetzt zu dem Adel in Jütland gehörendes Geschlecht,aus welchem in neuester Zeit Rudolph v. Oppen-Schilden, Major a. I).zu Clausliolm in Jütland als Herr auf Alt-Gattersleben und Nachterstedtim Kr. Aselierslcbcn, aufgeführt wird. — Ob der Beiname durch Adop-tion , oder Vermählung hinzugekommen ist, muss dahingestellt bleiben.Die Familie v. Schilden, s. unten den betreffenden Artikel, erhielt übri-gens durch Diplom vom 4. Mai 1738 den Reichsadelsstand, kam spä-ter aus Hannover nach Mecklenburg und Dänemark und das Wappenderselben ist folgendes: Schild der Länge nach getheilt: rechts in Blauein silberner Querbalken, begleitet oben mit einem und unten mit zweisechseckigen, goldenen Sternen und links in Silber ein grüner Lorbeer-kranz.
Handschrift!. Notiz. — ltauner, Adressbuch, 1857. S. 101.
Oppenkowski. Ein in Ostprcussen zu Rothflies und Sauerbrunnim Kr. Rössel begütert gewesenes Adclsgcschleclit, aus welchem einSprosse 1833 Major und Commandant des Landwehr-Bataillons des38. Infant.-Regim. war.
Freih. v. Ledebur, H. S. 168.
Oppersdorf, Freiherren und Grafen. Böhmischer Freiherren-und Reichsgrafenstand. Freiherrndiplom vom 21. Juni (24. Jan.) 1554für Johann Georg und Wilhelm v. Oppersdorf und Grafendiplom von1G2G für Georg v. 0; von 1635 für Friedrich und Wenzel v. 0., Ge-brüder, in Oesterreich; vom 6. Nov. 1651 für Ferdinand v. 0. und vom ,26. März 1652 für Matthias v. 0. — Altes, früher in Niederösterreich,Schlesien, Böhmen und Mähren weit ausgebreitetes Adelsgeschlecht,welches von den längst erloschenen, zu Ende des 10. Jahrh. vom K.
Otto III. in den Grafenstand erhobenen Herren v. Thierbach in derSchweiz abstammen soll. Nach Annahme der Familie wendeten sichzwei Abkömmlinge der Grafen v. Thierstein: Ulrich und Marquardt,in die österreichischen Lande. Ein Nachkomme derselben, Rupertus,mit welchem die ordentliche Stammreihe anfängt und welchen Baibinals elsassischen Ritter aufführt, bewies in der Schlacht, welche K. Ru-dolph I. 1278 dem Könige Ottokar von Böhmen lieferte, die grössteTapferkeit und wurde zum Lohne für dieselbe mit dem Schlosse Eber-