H. Meibomii Auacrion latinus, Heimst. 1G00 u. Primord. famil. Mynsing v. Fr. praemitt.schol. Minsing. ad Institut., nec non Observ. Camer. Ejusdem. — Joch er , Comp. Gelehrt.Lex. IJ. S. 250. — Gauhe, II. S. 776. — Zedier, XXII. S. 1714. — Z. G. P. du Roi, LebenJoach. Myns. v. Fr. im Archiv für Hechtsgel., herausgeg. von Günther u. Hagemann, II.S. 99. — Jugler, Biograph., II. S. 1, 5 u. 9 — Köhler, Nachr. von Erbland-Hofämteru, S. 20u. 21. — Freih. v. Ledebur, II. S. 135. — Joach. Mynsinger, Respons. Juris. Basil. ex. offic.Episcop., 1573: Abbildung des Wappens ohne Farben.— Siebmacher, I. 127: Die Münsingerv. Frundeck, Rheinlandisch. — v. Meding , I. S. 407 n. 40S.
Myrbaclx v. Rheinfeld. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1810 für Joseph Myrbach, k. k. pens. Hauptmann, mit dem Prädicate:v. Rheinfeld.
Megerle v. Mühlfeld, S. 232.
N.
Nochodt, Freiherren und Grafen. Böhmischer Freiherrn- undGrafenstand. Grafen-Diplom von 1619. — Altes, böhmisches Ritter-geschlecht, aus welchem gegen Ende des IG. Jalirh. Bohuchwal Japos-law Baro de Nacliodt, welcher 1592 in Padua studixt hatte, lebte. DerStamm scheint im 18. Jalirh. ausgegangen zu sein.
Vogt, jetztlebendes Böhmen. S. 110. — Zedier, XXIII. S. 228 u. 29. — v. Meding, U.S. 392.
Nacktigal. Galizischer Adelsstand. Diplom von 1786 für JohannNachtigal, Apotheker zu Zamosz.
Megerle v. Mühlfeld , Erg. Bd. S. 386.
Nachtrab. Ein früher zu dem ostpreussischen Adel zählendes Ge-schlecht, welches unweit Osterode zu Ganshorn, Lindenau, Geythers und"Waplitz und unweit Neudenburg zuPreussen und Wierslau gesessen war.
Freih. v. Ledebur , H. S. 135.
Nädasdy-Fogaras, Grafen. Erbländ.-österr. Grafenstand. Diplomvon 1625 für Paul Nädasdy de Fogäras. — Eins der ältesten und an-gesehensten Adelsgeschlechter in Ungarn, welches sich weit ausbreitete,zu hohen "Würden und grossem Einflüsse kam, durch Vermählungen mitden ei'sten Familien Ungaims verwandt wurde und sehr ansehnlicheGüter erwarb. Der Ursprung der Familie liegt im Dunkel alter Zeit,doch nimmt man gewöhnlich nach Pray an, dass das Geschlecht ausEngland stamme und dass, wie auch Lehotzky meldet, der Ahnherr des-selben, Ospetinus, aus Britannien mit dem Sohne des Königs von Eng-land Eduard I., in der ersten Hälfte dea 10. Jahrb., nach Croatien ge-kommen sei. Nach Pray war ein Nadasdy (Nädasd) um 1100 Bischofzu Agram und ein Anderer um 1200 Ban. — Das frühere Prädicat derFamilie: Prodarics de Nädasd schrieb sich von dem Orte rrodarics imkreuzer Comitate her. — Die von Lehotzky gegebene Stammreihe derFamilie reicht von der Mitte des 14. Jahrb. bis zum Anfange des