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Döring, kursächs. Geheimen- wie auch Kammer- und Bergrathes, ent-sprossteu, neben zwei Töchtern, zehn Söhne, von welchen fönt'den Va-ter überlebten. Johann David v. 0. stieg im kursächs. Staasdienstezum w. Gehcim-Rathe und Vicc-Canzler, Johann Georg Ernst und Hein-rich v. 0. wurden kursächsische Rätke und Georg Friedrieh v. 0. warkurbrandcnb. Rath zu Halle. Von Letzterem stammte Sigismund Eh-renfried v. 0., k. grossbritann. Hof- und Ober-Appellationsrath zuZelle, die Nachkommen der anderen Brüder kamen in kursächs. Staats-und Militairdicnsten zu hohen Ehrcnstcllen. — Der Stamm hat, begü-tert zu Weilerswaide unweit Oschatz (seit 1023) u. s. w., fortgeblüht.
Gaulie ,1. S. 1543 u. 44 und II. S. 823. — v. Uechtritz , Diplom. Nachrichten. VI. S. 50—65:Aus don Kirchenbüchern zu Dresden, Lamportswaldo und Wellorswaldo von 1559—1764. —Dresdner Kalender zum Gebrauche für die Residenz, 1847, S. 174: mischt die Familien v. Op-pel und Oppell untereinander. — Frei Ii. v. Ledebur , II. S. 167. — v. Meding , III. S. 470 u.71. — W.-B. der s« ; iehsischon Staaten. VIII. 23: v. Opel. — Kneschke, III. S. 330—41.
Opitz, Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplom von 1740 fürCarl Ferdinand v. Opitz, fürstl. bcrnstädtschen Regierungsrath.
Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 183.
Opitz (Schild geviert: 1 u. 4 in Roth ein das ganze Feld über-ziehendes, silbernes Kreuz und 2 u. 3 in Gold ein schwarzes Hufeisen).Reichsadelsstand. Diplom von 1703 für Friedrich August Opitz. DieFamilie wurde zu' Bremenhain unweit Rothenburg und zu Dubrau imSaganschcn gesessen und war auch 1833 im Posenschen zu Wytoslauim Kr. Kosten begütert.
^ Handschrift!. Notiz. — Freili. v. Ledebur , II. S. 166. — Tyroff , I. 237.
Opitz v. Boberfeld (Schild der Länge nach getheilt: rechts inRoth zwei Sterne über einander und links in Silber ein grüner Baum).Reichsadelsstand. Diplom von 1628 für Martin Opitz, Secretair desBurggrafen Carl Ilannibal zu Dohna, mit dem Prädicate: v. Boberfeld.Der Empfänger des Diploms, geb. 1597 zu Bunzlau als Sohn einesRathsherrn, bekannt als Stifter der schlesischen Dichterschule und ge-wöhnlich der Vater der deutschen Poesie genannt, später k. poln. Hi-storiograph und Secretair des Königs Ladislaus IV. in Polen starbunvermählt 20. Aug. 1639. Das ihm ertheilte Prädicat: v. Boberfeld,welches er aber fast nie gebrauchte, war von dem Flusse Bober, anwelchem sein Geburtsort Bunzlau liegt, entnommen. — Interessant istdie vom Freih. v. Ledebur gemachte Mittheilung, dass den Besuchernder Pfarrkirche zuDanzig als Grabmal des Dichters O.v. B ein Leichen-stein mit einem andern Wappen gezeigt wird, nämlich: Schild querge-theilt: oben ein wachsender Löwe und unten drei Querbalken.
Handschriftl. Notiz. — Freih. v. Ledebur , II. S. 166 und III. S. 318.
Opitz v. Langemverth. Böhmischer Adelsstand. Diplom vom29. April 1712 für Zacharias Opitz, mit dem Prädicate: v. Langenwerth.
Handschrift!. Notiz.
Opleczkav. Reitersfeld. Reichsadelsstand. Diplom von 1704 fürAnton Opleczka, gräfl. Kaunitzischen Stallmeister, mit dem Prädicate:v. Reitersfeld.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. fc>. 393.
Oppell, Oppel (in Blau ein sckrägrechts liegender, silberner Schiffs-