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fort, die Familie erwarb in Schlesien mehrere Güter: Leschwitz im Lieg-nitzischen, Pesterwitz im Breslauischen, Ober-Streit und Ober- und Nie-(ler-Wiltschau im Striegauschen etc. und mehrere Sprossen des Stammestraten in die k. preuss. Armee. — Johann Ferdinand Georg v. 0., Herrauf Leschwitz, war 1806 Landrath des Kr. Breslau; ein Major v. 0.bei der ostpreuss. Füsilierbrigade und zuletzt im fünften Infanterie-Re-gimente, trat 1809 aus der activen Armee und ein Capitain v. 0. zeich-nete sich bei Leipzig aus und wurde decorirt. — Nach Rauer war 1857Adolph v. 0., Lieuten. a. D., Herr auf Neudorf im Kr. Nimptsch, Leon-hard August Ferdinand v. 0., k. pr. Lieut. a. D., Herr auf Ober-Streitim Kr. Striegau und ein v. 0. Herr auf Barottwitz im Kr. Breslau.
iltgerle r. ilühlfeld , Erg.-Bd. S. 393. — N. pr. A.-L. III. S. 478 u. 79. — Freih. v. Lede-bur, II. S. 164 u. HL S. 318. — Schlebach. W.-B. III. 179.
Olieimb. Altes, augsburgisches Patriciergeschlecht, dessen Spros-sen 1492 als Vasallen der Burggrafen v. Burgau vorkommen.
Bürgermeister, Grafen- u. Rittersaal, I. S. 31. — N. Pr. A.-L. IY. S. 419.
Oherai. Erbländ.-österr. Ritterstand. Diplom von 1777 für IgnazOherai, k. lt. Director des Districts Lezacsk in Galizien.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 183.
Ohle, v. der Ohlau. Altes, schlesisches Adelsgeschlecht, wohl zuunterscheiden von der ebenfalls schlesischen Adelsfamilie Olilen v. Ad-lerskron. — Peter v. der Ohle lebte 1348 am fürstlichen Hofe zu Lieg-nitz, Nicolaus v. d. 0. war 1382 Hofrichter zu Liegnitz; Heinrichv. d. 0. war 1396 unter dem Herzoge Rupert I. zu Liegnitz bedienstetund Heintze v. d. 0. kommt noch 1440 am herzogl. Hofe zu Lieg-nitz vor.
Sinapius, I. S. 683. — Gaulie, II. S. 1687.
Olilen v. Adlerskron , auch Freiherren (Schild geviert mit gol-denem Mittelschilde, in welchem der schwarze, kaiserliche Doppeladlermit darüber hängender Krone schwebt: bei Erhebung in den Freiherrn-stand hinzugekommen. 1 u. 4 in Gold ein halber, schwarzer, an dieTheilungslinie angeschlossener Adler und 2 und 3 in Schwarz eine gol-dene Krone). Reichs-, Adels- und Freiherrnstand. Adelsdiplom vom2. März 1672 für die Gebrüder Friedrich, Johann Gottfried und Joa-chim Olilen, mit dem Prädicate: v. Adlerskron und Freiherrndiplomvom 3. Apr. 1699 für Christoph v. 0. und A., Sohn des Friedrich v. 0.und A. — Altes, schlesisches Adelsgeschlecht, welches die Güter Quicken-dorf und Schrebsdorf im Mtinsterbergiscben, Gross- und Klein-Massel-witz im Breslauischen, Baumgarten und Vilmsdorf im Kreuzburgischen,Eisdorf und Kaulwitz im Namslauischen, Ober-, Mittel- und Nieder-Schreibendorf im Strehlenschen, Schönbankwitz, Briesnitz, Treschen,Seiffersdorff etc. erwarb und später auch zu Damnig und Altstadt beiNamslau, Langenhof bei Kreuzburg, Blacziowitz bei Tost, Striegendorfbei Grottkau, Leuthen bei Breslau und Galisch und Strunz bei Glogausass. — In einem noch im Besitze der Familie befindlichen Gnaden-briefe vom Könige Sigismund August in Polen von 1548 sind die Olilenals Equites Poloniae bezeichnet. Später wurde das Geschlecht in denböhmischen Ritterstand aufgenommen und im Reichsadelsdiplome ist