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ausdrücklich erwähnt, rlass die Familie schon dem Adel der kaiserlichenErbstaaten angehört und die böhmische Tafelfähigkeit besessen habe.Später schied sich der Stamm in zwei Haüptlinien nach den Stamm-gütern Masselwitz und Eisdorf. Zu der älteren Linie zu Masselwitz ge-hörten 1837 die beiden Brüder, der Rittmeister a. ])., Freih. v. 0. u. A.und der Hauptmann a. D. v. 0. u. A. auf Leuthen. Ersterer hatte ausder Ehe mit einer v. Sydow einen Sohn, Raimund Freih. v. 0. u. A.,welcher als Lieutenant im 14. Inf.-Rogim. stand. Der nächste gemein-schaftliche Stammvater der jüngeren Linie zu Eisdorf war der Ober-forstmeister Joachim v. 0. u. A. auf Eisdorf. Der älteste seiner Söhne,Ernst Sylvius, in der Jugend Page am Hofe des Königs Friedrich II.,dann k. Kammerherr, Landrath des Kr. Kreuzburg-Pitschen und Herrauf Baumgarten und Wilmsdorf, war mit Charlotte v. Seydlitz vermähltund starb 1801. Von seinen Söhnen zeichnete sich der jüngere, GustavLeopold, in der Rheincampagne bei Grandpre und der ältere, FriedrichTraugott, 1807 bei Cosel aus. Letzterer starb 1827 als Major a. D.auf seinem Gute Blazciowitz. Von seinen drei Söhnen aus der Ehe mitCharlotte v. Gaffron a. d. II. Kunern wurde Gustav Assessor bei demOborlandesgerichtc zu Ratibor, Friedrich Lieutenant im Ingenieurcorpsund Hermann Lieutenant im 22. Inf -Reg. — Von den beiden Brüderndes oben genannten Kammerherrn Ernst Sylvius starb Joachim alsOberstlieutenant ohne Nachkommenschaft, der andere aber, Ernst Wil-helm, gest. 1810, Herr auf Eisdorf, hatte aus der Ehe mit einer v. Stud-nitz drei Söhne. Von diesen Söhnen starb der älteste, Wilhelm, mit Hin-terlassung eines Sohnes, Eduard, welcher als Lieutenant in das 3. Hu-saren-Regiment eintrat. Von den beiden jüngeren Brüdern vermähltesich Ernst auf Damnig, k. Landrath des Kr. Namslau, mit Johannav. Prittwitz und der andere, Georg auf Striegendorf, k. Landrath undLandschaftsdirector, mit Caroline v. Donat. Ein Sohn des LandrathsErnst aus erster Ehe mit einer v. Plötz wurde Lieutenant im 2. Leib-husaren-Rcgimente und vermählte sich mit Marie v. Byern, ein Sohndes Landschaftsdirectors Georg aber, Ewald, trat in das 22. Infanter.-Regim. — Begütert im Kgr. Preussen waren 1857 nach Rauer: Freih.v. Ohlen auf Reichen im Kr. Namslau und die verw. Frau v. Olilen-Adlerskron auf Krichen im Kr. Breslau.
Sinapius , I. S. 084. — Gauhe , II. S. 1687: im Artikel: Ohle, v. d. Oldau. — N. Pr. A.-L.III. S. 475) und 80. — Freih. v. Ledebur, II. S. 164 u. III. S. 318. — v. Meding, II. S. 405)Schlesisch. W.-B. I. 12 u. II. 128.
Ohm, genannt Januschowsky. Altes, schlesisches Adelsgeschlecht,welches nach Sinapius im Fürstenthume Tesclien die Güter Nieder-Suchau und Bobreck und im Fürstenthume Oppeln Ellguth, Borzisla-vitz etc. erwarb, den Beinamen Januschowski aber von dem alten SitzeJanischdorf oder Jentschdorf im Oolsischen annahm. Die Familie sassbereits 1364 zu Naedlitz im Breslauischen, 1502 zu Ellguth im Treb-nitzischen und zu Ossig im Militsch'schcn, 1505 zu Jentschdorf und Sieg-roth im Nimptschen, 1590 zu Michelwitz und Sapratschine im Treb-nitzischen und noch 1720 zu Bobreck unweit Beuthen und Wischeradim Teschenschen, so wie 1729 zu Gross-Suchau bei Strehlitz. — Hansv. Ohm auf Nadlitz hatte 1364 mit dem Abte Johann auf dem Sande
Kneschke , Deutach. Adols-Lex. VI. 38