— 584 —
1802, verw. Grf. v. Montecuccoli und Pr. Ernestine, geb. 1803, verm.Landgräfin zu Fürstenberg, zwei Brüder: Fürst Ludwig und Pr. Carl.Fürst Ludwig, geb. 1791, Herr der Herrschaften Oberwallbach, Un-terwallbach und Eberstall, k. bayer. Staatsrath in ausserord. Dienste,folgte seinem Vater, dem Fürsten Kraft Ernst 1802 und entsagte 1823zu Gunsten seines jüngeren Bruders Friedrich Kraft Heinrich, verm.in erster Ehe 1823 mit Crescentia Bougin, geb. 1806, aus welcher Eheeine Tochter stammt: Pr. Caroline, geb. 1824, verm. Grf. v. Wald-bot t-Bassenheim, und in zweiter Ehe mit Albertine Grf. v. Larisch-Männich, geb. 1819. — Pr. Carl, geb. 1796, Besitzer der HerrschaftSeyfriedsberg in Bayern, vermählte sich 1831 mit Julia Grf. v. Diet-richstein, geb. 1807, aus welcher Ehe, neben drei Töchtern, Pr. Mario,geb. 1832 , verm. Freifrau v. u. zu Frankenstein, Pr. Marie Anne, geb.1840, verm. Grf. v. Falkenhayn und Pr. Sophie, geb. 1846, ein Sohnstammt: Pr. Moritz, geb. 1838, k. bayer. Lieutenant.
Höpping, de jure insigni c. 6. P. G, Nr. 900. — Bucelini Stemmatogr. II. S. 466. —Spener, Histor. Insign. S. 274 u. Tab. 11. — Imhof , P. 1. s. c. 11. u. 1. 7. c. 9. — Durclil.Welt, Hamb. 1697. V. S. 107. — Durclil. Welt, Ausg. von 1710. II. S. 365—78. — Hochfürstl.württemb. mit hocligr. Oettingisch. und liocligr. Oetting. mit hochfürstl. württemb. altver-neuerte Doppelstamm-Verwandtscli., mit den beiderseitigen Wappen und Stammtafeln, 6 1 /, Bo-gen. — Hübner, I. Tab. 270—73. — Trier, S. 445 u. 46 und Tab. 39. — Zschackwitz, Wap-penkunst, S. 242 u. 43 und Fig. 72. — Zedier, XXY. S. 803. — Köhler's Wappenkalendervon 1751. — Gatterer, Handb. der Heraldik von 1762. — J. P. Lang , historische Grundliniendes Oettingschen Wappens, Wallerstein 1773, auch in D. Friedr. Aug. Schott's juristischemWochenblatte, Jahrg. 3. S. 572. — J. Rauchpares, Oetingische Geschlechts-Beschreibung, 1775.
— Salver, S. 243, 318 u. 349. — Geneal. Geschichte der Grafen v. Oettingen in den mittle-ren Zeiten, Nördlingen 1799. — Jacobi, 1800 I. S. 441—45 und II. S. 56. — v. Lang , S. 6 u. 7.
— Geneal. u. statist. Staatsliandb., 65. Jahrg., S. 496. — Geneal.-histor.-statist. Almanacli,Weimar 1832 S. 360. — Masch, S. 113. — Diplom. Handb. f. d. preuss. Staat, 1843, S. 230. — Cast,Adelsb. d. Kgr. Württemb., S. 49—53. — Goth. geneal. Hofcal. u. geneal. Taschenb., 1836, S.174, 1848, S. 173, 1862, S. 174—77 u. 1865. - Siebmacher, I. 16: Oetingen, Grafen. — v. Me-ding , II. S. 404—409: Gr. u. Frst. — Suppl. zu Sicbm. W.-B. II. 5. — Tyroff, 1. 245. — W.-B.d. Kgr. Bayern I. 8 u. v. Wölckern, Abtli. 1. — Dorst, II. S. 86 u. 87 und Tab. 205 u. S. 132.mit Siegelbeilage: Siegel Ludwig's und Friedrich's Grafen v. Oettingen u. Landgrafen im El-sass, von 1339.
Oettingen (in Schwarz zwei schwebende weisse Stäbe, welche,durch ein an beiden Seiten herabhängendes Band in ein Andreaskreuzgebunden, oben und unteu von einem Sterne begleitet sind). Ein zudem liefländischen Adel gehörendes Geschlecht, welches mehrere Gütererwarb, von denen Neu-Bornhusen und Schwarzhof dem 1786 verstor-benen Ordnungsrichter v. Oettingen zustanden. Derselbe hinterliessmit einer v. Bock einige Söhne. Sein Bruder, Generalmajor v. Oettin-gen , besass kein Erbgut und starb unvermählt. Otto George v. Oet-tingen, Major, war Herr auf Duhrenhof und wurde 1783 Assessor imRigischen Gewissens-Gerichte. — Ob Ewert Oetting, welcher rigischerStadtvoigt war und 1581 starb und Eberhard Oetting, welcher 1604 Ael-termann der grossen Gilde in Riga wurde, zu den Vorfahren der Fa-milie gehören, muss ebenso dahingestellt bleiben, als die Annahme,dass dieselbe irgend in Verbindung mit dem alten Graf engeschlechtedieses Namens gestanden habe: das Wappen ist, wie angegeben, einganz anderes.
Arndt, Chron. II. S. 351. — Gadebusch , Jalirb.', bei dem J. 1607, S. 374. — Hupel, Nor-dische Miscellen, 15.—17. Stück (Materialion zu einer liefländ. Adelsgeschichte, S. 694 u.95).
— v. Firks , Ursprung des Adels in den Ostseeprovinzon, S. 132.
Oettinger. Reichsadelsstand. Diplom von 1653 für Johann Martin