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Oettinger, Obersten und von demselben Jahre für Marquard (Markuard)Oettinger, genannt Breitenbahn.
Handschrift!. Notiz. — Fr ei h. v. Ledebur, II. S. 163. und III. S. 318.
Oettl, Ritter und Edle. Reichsritterstand. Diplom von 1717 fürAnton Joseph v. Oettl, kaiserl. Hofkriegsrath und Geh. Referendar, mitdem Prädicate: Edler v.
Handscbriftl. Notiz.
Oexle, auch Freiherren und Grafen. Reichsadels-, Freiherrn-und Grafenstand. Adelsdiplom von 1677 mit dem Prädicate: v. Frie-denberg. Im 18. Jahrh. kam der Freiherrnstand und später, in derzweiten Hälfte desselben, auch der Grafenstand in die in Bayern, na-mentlich zu Regensburg ansässige Familie. Gauhe führt nach Sinapiusdie Familie unter den Namen: v. Friedenberg, genannt Oexel auf undgiebt an, dass Antonius v. Friedenberg, genannt Oexel, welcher seineAnkunft in Schlesien aus Franken hergeleitet, 1720 als Domherr zuSt. Johannis in Breslau gelebt habe und Adam Anton Oexel v. Frie-denberg 1746 als Vicarius Generalis und bischöflicher Geh.-Rath inBreslau bekannt gewesen sei. — Den Grafenstand erhielt Carl Freih.v. Oexle v. und auf Friedenberg, Herr der Hofmark Leonberg, kurtrier-scher w.Kämmerer u.s.w., welcher noch 1800 Gesandter bei derReichsversammlung zu Regensburg im fürstlichen Collegium seit 1784für Augsburg und Ellwangen, seit 1785 für Passau und seit 1786 fürAremberg, Auersberg, Fürstenberg, Liechtenstein und Schwarzenbergwar. — Später ist, soviel bekannt, der Stamm erloschen.
Sinapius, II. S. 620. — Gauhe, II. S. 302 u. 303. — Zedier, XXV. S. 821. — Ranft,geneal. Archivar. Th. 27, S. 561 und desselben geneal.-histor. Nachrichten, V. S. 420. — Tu-roff, I. 12: F. H. v. 0. — Suppl. zu Siebm. W.-B. II. 24 u. IV. 5.
Öeyen (in Silber eine rotbe Lilie, begleitet von fünf rothen Wür-feln, oben zwei und unten drei, 2 und 1.) — Rheinländisches im Re-gierungs-Bezirke Düsseldorf zu Duykerhoff begütert gewesenes Adels-geschlecht, aus welchem .Oswald und Max v. Oeyen, laut Eingabe d. d.Duykerhoff, 3. Juli 1829, in die Adelsmatrikel der preussischen Rhein-provinz und zwar unter Nr. 90 der Classe der Edelleute, eingetragenwurden. — Dass die Familie mit dem niederländischen Geschlechtev. Oyen oder Oeyen, aus welchem die in Bayern vorgekommenen Frei-herren und Grafen Oyen zu Fürstenstein, s. unten den betreffenden Ar-tikel, hervorgegangen sind, im Zusammenhange gestanden, ist nichtnachzuweisen, scheint auch dem Wappen nach nicht der Fall zu sein.
N. pr. A.-L. Y. S. 347: durch Satzfehler: v. Oeyen. — Freih. v. Ledebur , II. S. 163. —W.-B. d. preuss. Rheinprov. I. Tab. 91 Nr. 181 u. S. 85.
Oeynhausen, auch Freiherren und Grafen (Stammwappen: inBlau eine frei aufrecht gestellte silberne Leiter mit vier Sprossen).Reichsgrafenstand. Diplom von 1725 für Rabe Christoph v. Oeynhau-sen, k. grossbritann. Kammerherrn und Ober-Jägermeister in Hannover.Die Erhebung wurde 14. Aug. 1725 in Hannover amtlich bekannt ge-macht. — Altes, westphälisches und niedersächsisches, auch in der Wet-terau ansässig gewordenes Adelsgeschlecht, welches auch Oyenhausen,Oynhausen, Oinhausen, Oenhausen und Oeyenliausen geschrieben wurdeund urkundlich schon 1036, 1095 und 1256 vorkommt. Dasselbe sass