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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
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Beckmann , Anhajtsche Histor., YIT. Th. S. 241. u. Tab. B. Nr. 14. Gaulie. I. S. 1535.

Zedier, XXV. S. 759. Freih v. Ledebur, II. S. 101. . v. Mediny , III. S. 470.

Oernstedt, auch Freiherren. Schwedischer Adels- und Frei-herrnstand. Adelsdiplom vom 1. Jan. 1660 für Franz Joel Oernstedtund vom 24. Septbr. 1662 für Philipp Joachim Oernstedt, und Frei-herrndiplom vom 4. Aug. 1727 für Philipp v. Oernstedt. Die Fa-milie war 1709 in Pommern zu Schillersdorf im Kr. Randow gesessen.

Philipp Joachim v. Oernstedt Sohn des Franz Joel v. 0. geb.1625 und gest. 1682, k. schwed. Regierungsrath, war Herr zu Sophien-hoff unweit Demmin, Dahlen im Meklenb. - Strelitzischen, Krusenhofund Hopfgarten.

Freih. v. Ledebur, II. S. 101 und III. S. 017. Schwell. W.-B. Itidd. 72.

0ertel'(Schildschriiglinksgetheilt: rechts in Roth drei, 2u. 1, weisseRosen und links in Grün drei, 1 u. 2, weisse Katzenköpfe, mit ausge-schlagener, Zunge). Adelsstand des Ifgr. Preussen. Diplom vom 17. Juli1772 für Johann Christian Friedrich Oertel aus Bayreuth, Lieutenant imk. preuss. Dragonerregimente v. Meyer. Derselbe starb 1794 als Ma-jor im Rcgimente Werther. Die Familie war in Ostpreussen zu Bäldenim Kr. Neidenburg und zu Lauscheningken im Kr. Tilsit gesessen.

Freih. v. Ledebur. II. S. 161. W.-B. d. preuss. Monarchie, IV. 13.

Oertel (Schild mit Schildeshaupte. Im blauen Schildeshaupte dreinebeneinander stehende Sterne und im rothen Schilde ein rechtsgekehr-ter Löwe, welcher in der rechten Tranke einen Pfeil und in der linkenein Schwert hält). Reichsadelsstand. Diplom von 1753 für FriedrichBenedict Oertel, Herrn auf Döbitz. Eine Tochter desselben. Carolinev. Oertel, geb. 1762 zu Weimar, wurde 1798 die zweite Gemahlin des1750 geborenen Heinrich Fürsten v. Carolath-Beutlien. Aus dem, derRedaction vorliegenden Allianzwappen: rechts Carolath-Beuthen, linksdas oben beschriebene Oertel'sclie Wappen, ergiebt sich, dass die An-gabe über letzteres Wappen: in Silber ein geharnischter Ritter mit ge-zogenem Schwerte, unrichtig ist. Von den Sprossen des Stammeshaben Mehrere in der k preuss. Armee gestanden. Ein v. Oertel com-mandirte 1806 das k. preuss. Infanterieregiment v. Lettow und starb1818 als pensionirter Oberst; ein Major v. 0., Kreis-Officier der Gens-darmerie, hatte sich bei Belle-Alliance ausgezeichnet und ein andererMajor v. O. commandirte 1837 das 2. Bataillon des 19. Landwehrre-giments.

Handschrift!. Notiz. N. Pr. A*-L., III. S. 475. Freih. v. Ledebur, II. S. 101: OertÜel,lind HI. S. 317: Oertel.

Oertel (Schild von der rechten Seite schrägrechts zweimal miteinem Astschnitt getheilt: die rechte Seite silbern, die linke roth, oder,wie man auch sagen könnte: von Silber und Roth einmal links und ein-mal rechts ausgeeckt. Sehr interessant für Heraldiker vom Fache istdas von Jungendres über dieses schwer zu beschreibende Wappen Mit-getheilte. Leicht hat es sich freilich die Siebmacher'sche Declarationgemacht. Dieselbe sagt, was nur durch einen Blick auf die Abbildungverständlich wird:Der Yordertheil am Schilde weiss, der andere