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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
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thanen. Christoph Elias kaufte 1709 das Rittergut und die HofmarkEismannsberg im Fürstenthume Sulzbach und seit 1729 wurde das Ge-schlecht in Nürnberg rathsfähig, nachdem es schon von 1501 den altenrathsfähigen Geschlechtern gleich gehalten worden war, erwarb auchvon 1736 bis 1782 in dem genannten Fürstenthume Sulzbach die Ritter-und Landsassengüter Ruprechtstein und Neukirchen. Von den Spros-sen des Stammes werden viele Gelehrte und Staatsmänner, welche demReiche, dem Hause Sachsen, den schlesischen Fürsten und der StadtNürnberg Staats-, Kriegs- und Landesdienste leisteten, von Jöcher, Ise-lin und im Nürnbergischen gelehrten Lexicon aufgeführt. Unter diesenhaben sich namentlich ausgezeichnet: Johann Christoph 0. v. S., kaiserl.Rath und Procanzlcr der Universität Altdorf, welcher vom K. Ferdi-nand II. ein ausserordentliches Privilegium für sich und seine Erbenerhielt; Tobias 0. v. S., nürnbergischer Consiliarius und juristischerSchriftsteller, später nürnbergischer Gesandter bei dem Friedenschlussezu Osnabrück; Christoph Elias 0. v. S., welcher als nürnbergischer Sub-Deligatus 1713 den VisitationS-Abschied mit errichtete; Georg Chris-toph, gest. 1779, des fränkischen Kreises erster General-Eeldmarschall-Lieutenant und Oberster eines Regiments zu Fuss und Carl Christoph,gest. 1785, Amtmann des nürnbergischen Waldes St. Sebaldi, welchersich als patriotischer Geschäftsmann und Schriftsteller über Forstwissen-schaft. grosse Verdienste erwarb. Die Familie blühte dauernd fortund nach Anlegung der Adelsmatrikel des Kgr. Bayern wurden in die-selbe eingetragen: Georg Christoph v. Oelhafen, geb. 1748, vormaligerPfleger zu Bezenstein und Christoph Carl v. 0., geb. 1764, k. bayer.quiesc. Stadtgerichts-Assessor zu Nürnberg. Ueber das Wappen derFamilie und über die Veränderungen und Verbesserungen desselbengiebt Siebenkeess sehr genaue Nachrichten.

Spener , Hist. Insign. S. 271». Sinapius, I. S. G83. Beschreib, des Klosters Hiin-melkren, Bayreuth, 1739. Zedier, XXV. S. 715 22. Will, Nürub. Munzbelust. III.S. 177. ./. P. de Feuerlein, dlss. de iiominat. Senat. Norimb. numeros., S. 30. Delic. To-pogr. Norimb. S. 78. N. geneal. Handb. 1777 S. 304 u. 305 u. 1778, S. 353. v. Lang,S. 460 u. Gl. N. pr. A.-L. VI. S. 72 u. 73. Diplom. Jahrb. für den prenss. Staat, 1843,S. 324. Geneal. Tasclienb. d. deutsch. Adels, Jahrg. 184G. Freih. v. Ledebur, IL S. 1G0. Siebmac/ier , I. G3: Die Oelhafen, schlesiscli, I. 212: Die Oelhafen, nürub. ehrbar. Ge-schlecht, V. 7G u. YI. 23. Jungendres, Einleitung zur Heraldik, S. 185 u. 18G ji. Tab. Y.Nr. 42b. Tyroff, I. Tab. 34. Nr. 1, 2 u. 3 und Siebenkeess, I. S. 2022. Supl. zu Siebin.W.-B. YH. IG. - W.-B. des Kgr. Bayern, VII. 72.

Geller v. Oellersberg. Böhmischer Adelsstand. Diplom von 1710für Georg Heinrich Oeller, mit dem Prädicate: v. Oelersberg.

Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 392.

Oelschlägel. Adelsstand des Kgr. Sachsen. Diplom vom August1830 für Friedrich Carl Franz Maximilian Oelschlägel und für denBruder desselben, Carl August 0., Beide in k. siichS. Militärdienstenstehend. Ersterer trat 1835 als Major aus dem activen Dienste undstarb 30. Jan. 1856, Letzterer nahm als Hauptmann 1833 den Ab-schied und wuyle später Postmeister in Tharandt.

Handscliriftl. Notiz. W.-B. d. sächs. Staaten, VIII. 22. Knesphke, IV. S. 31S.

Oelsen, Oelssen, auch Freiherren. Altes, wie angenommen wird,schon 1195 bekanntes Adelsgeschlecht, welches mit dem deutschen Or-den nach Kur- und Liefland, so wie nach Schweden und Ostprcussen