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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
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dere Güter und war noch 171(i zu Meilern gesessen. Nach dieser Zeitist der Stamm erloschen.

Frcih. v. Ledebur , II. S. 160. v. Steinen, Tab. 60. Nr. 4 u. Tab. 61. Nr. 5. v. Me-ding, II. S. 403.

Oelffen. Ein in den Listen der k. preuss. Armee aufgeführtesAdelsgeschlecht. Ein Lieutenant v. Oelffen stand 1843 im 2. Bataill.(Bromberg) des 14. Landwehr-Regiments.

Fr eilt. v. Ledebur, III. S. 317.

Oelliafen v. Schöllenbach, Oelhaven v. S. Altes, nördlingisches,adeliges Patriciergeschlecht, aus welchem Sixtus (I.) Oelliafen, geb.1406, Secretarius der kaiserlichen Canzlei des K. Friedrich III. 9. Juli1489 ein lateinisches Adelsdiplom und einen Löwen mit einem Oelkrugals Wappen und nachdem derselbe sich mit einer nürnberger PatrizierinPfinzing vermählt hatte, wurde ihm, als damaligen Regiments-Secretairdurch kaiserliches Diplom vom 24. Apr. 1501 das Wappen noch mitdem der alten Geusclinido vermehrt. Der genannte Sixtus 0. war, unterK. Carl V. noch kaiserl. Hofrath in den deutschen Reichssachen, einMann von grossem Einfluss, erwarb das Gut Schöllenbach, nach wel-chem sich später die Familie nannte und starb 1539. Ein anfangsin der Schweiz wohnendes Geschlecht, in welcher 1340, 1365 u. 1366Oelliafen als Regimentsräthe zu Zürich vorkommen. Dasselbe machtespäter im Oesterreichischen, namentlich zu Pruk an der Muer, so wieauch in Nördlingen Stiftungen. Aus der Reichsstadt Nördlingen brei-tete sich der Stamm nach Nürnberg, Leipzig und Breslau aus. Leon-hard I., Doctor der Theologie, starb als Propst zu St. Sebald in Nürn-berg. Sixtus (I.), s. oben, wandte sich, nachdem er mehrere wichtigeStaatbedienuugen bekleidet, 1519 nach Nürnberg und nahm das dortigeBürgerrecht unter gewissen Freiheiten und Bedingungen an. Von denSöhnen desselben, Sixtus (II.) und Leonhard (II.), stammten die schonin der Mitte des 17. Jahrh. erloschenen Linien zu Leipzig und in Schle-sien her. Ein dritter Sohn, Hans Oelliafen, wurde Stammvater derspäter im Nürnbergischen blühenden eliasischen Hauptlinie. Treueund FleisSj welche Sixt. (I.) als kaiserl. Secretair und Rath, so wie alsSecretair bei dein Reichsregimente bewiesen, wurde von mehreren Kai-sern anerkannt und belohnt. K. Friedrich III. ertheilte ihm 1489 dieturnier- und stiftsmässigen Adelsfreiheiten für sich, seine Brüder undNachkommen. Vom K. Maximilian I., welcher denselben urkundlich:perpetuum suum Conimcusalem nannte, erhielt er 1496 die Comitivamsacri Lateranensis palatii und das Recht, mit rothem Wachse zu siegeln.1507 erhielt er und seine Erben von demselben Kaiser die Freiheit,dass ihre Testamente, ohne Beobachtung der sonst von den Gesetzengeforderten Feierlichkeiten, gültig sein sollten. 1505 und 1507 wurdeSixt (I.) mit seiner Gemahlin in den Kettenträger-Orden U. L. Frauzum Berg bei Alt-Brandenburg aufgenommen, in welchem nur fiirstl.gräfl. und altadelige Personen waren. Von den Rechen v. Rechenbergkaufte Sixt (I.) 1512 Schöllenbach, von welcher Besitzung später dieFamilie den Beinamen annahm und machte es dem Senior der Familiezu einer Vorscbickung, erwarb auch manche Lehen und einzelne Unter-