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Graf Benedict Wilhelm Georg, s. oben, starb 1819 ohne Nachkommen,Graf Hilmar Ludwig Wilhelm Ernst aber, geb. 1776 zu Hannover undgest. als Letzter des Mannsstammes 26. Octbr. 1861, Besitzer der Le-hengüter Stedderdorf und Drakenburg, herzogt, braunschw. Ober-Kam-merherr a. D., war zwei Mal vermählt und zwar in erster Ehe 1800mit Sophie Christiane v. dem Busshe a. d. Hause Rcthmcr, geb. 1782und gest. 1817, und in zweiter 1832 mit Sophie Praun, verw. Freifrauv. Münchhausen, geb. 1782 und gest. 1861. Die zweite Ehe blieb kin-derlos, aus der ersten aber entsprossten drei Töchter: Grf. Bertha,geb. 1803, verm. 1823 mit Hans v. Veltheim a. d. H. Destedt, herzogl.braunschw. Vice-Oberjägermeister und Ober-Kammerherrn; Grf. Thecla,geb. 1804, verm. 1829 mit Carl Freih. Low v. Steinfurth, herzogl.nassau. Kammerli. und k. preuss. Ober-Forstmeister, und Grf. Anna,geb. 1814, verm. 1834 mit Hermann v. Kalm auf Halchter und Oberge,herzogl. braunschw. Hoijiigermeisters und Kammerherrn.
P/e/ßnger, I. S 141 u. It. S. 976, — Gatihe, I. S. 1525 u. 26. — Zedier, XXV. S. 69. —Ersch u. Gruber , Encyklopädie, Scct. III.Th. 1. 8.82.— Kleinschmidt, Samml. Calenb.Landtags-Abschiede, I. S. 7 u. 241. — N. Pr. A.-L., III. S. 471 u. 72. — Freih. v. d. Kne-sebeck^ S. 221 u. 22. — Deutsche Grafenh. d. Gegenw., III. S. 2S0—82. — Freih, v. Ledebur,IT. S. 157.— Geneal. Taschenb. der gräflichen Häuser, 1864. S. 595 und histor. Ilandb. zudemselben, S. 658. — Siebmacher, I. 179; v. Oberg, Braunschweigisch.— Harenberg, Iiistor.Gandersh., Tab. 63. Nr. 5 u. 6: S. Johannis et Borchardi de O. von 1323. — Grupens,Hannover. Alterth., S. 126: S. Hildemari de Oberghe. — v. Meding , II. S. 401 u. 402. —W.-B. der preuss. Monarchie, I. 74. — W.-B. d. Kgr. Hannover, A. 11. u. S. 11.
Oberg, Freiherren (Schild zweimal quer getlieilt: oben in Schwarzein goldener, in der Mittte in Roth ein silberner, gekrönter und untenin Gold ein schwarzer Löwe). Böhmischer Freiherrnstand. Diplomzwischen 1632 und 1654 für Balthasar Heinrich v. Oberg, Herrn aufMalkwitz im Breslauischen und Kaikau im Neisseschen. — Nacli Si-napius stammten die in Schlesien vorgekommenen v. Oberg aus demalten, im vorstehenden Artikel erwähnten, niedersächsischen Geschlechtev. Oberg. Sprossen des Stammes hätten sich nach Schlesien gewendetund es sei ihnen, zunächst wegen treuer Signalisirung bei den böhmi-schen Unruhen, das Wappen wie angeführt, verändert worden. Dergekrönte Helm habe zwei Adlersflügel, jeder mit einem goldenen Bal-ken belegt, getragen. Später sei dieses Wappen, des alten Reichsrit-terstandes wegen, mit einem zweiten gekrönten Helme mit fünf wech-selsweise schwarz und goldenen Straussenfedern vermehrt worden unddas freiherrliche habe noch einen dritten Helm erhalten. Der rechteHelm habe die Adlcrsflügel mit den Balken, der mittlere einen blauenBerg und der linke die fünf Straussenfedern gezeigt. — Die Familiesass bereits 1621 zu Malkwitz, 1632 zu Kaikau, 1679 zu Klein-Briesenund Wiesau im Neissescbcn, so wie zu Damnig im Namslauschen undwar noch 1720 zu Klein-Briesen, 1763 zu Gross-Schöttgau im Bres-lauischen, 1769 zu Arnoldsmühle ebendaselbst und 1785 zu Malkwitzbegütert. Nach dieser Zeit ist die bis dahin in Schlesien blühende Fa-milie wieder ausgegangen,
Sinapins, I. S. 677 u. 678. — Freih. v. Ledebur, IT. S. 157 u. 58. — N. Pr. A.-L., III.S. 472. — v. Meding , II. S. 404:
Obergfell v. Grechtler, Freiherren. Diplom von 1812 für Jo-seph Obergfell, k. k. Oberstlieutenant, mit dem Prädicate: v. Grechtler.
Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. S2.