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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
Seite
551
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lieutenant, erlangte mit seiner Nachkommenschaft die Aufnahme in dieAdelsmatrikel des Kgr. Bayern. Aus seiner Ehe mit Maria Freiinv. Ohlenschlager entspross ein Sohn: Ludwig Eugen Timotheus v. Ober-camp, geb. 1822, welcher sich 1843 mit Antonio Freiin v. Sohlern ver-mählte, aus welcher Ehe ein Sohn, Carl, und eine Tochter, Bertha,stammt. Freiherr Carl August, s. oben, gest. 1850, k. bayer. Geh.-Bath u. s. w. wohl ein Sohn des Carl Anton v. 0. hatte sich mitAnna v. Liboschitz, vorher vermählt gewesenen Braun, verheirathetDer Adoptivsohn Rudolph Freih. v. Obercamp wurde Assessor am erz-bischöflichen Metropolitangerichte zu München.

v. Lang, Supplem., S. 127. Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1863, S. 668 u. 69. Tyroff, T. 12S. W.-B. des Kgr. Bayern, VII. 49: v. O. v. Hefner , bayer. Adel, Tab. 49u. S. 49: Freih. v. O. und Tab. 120 u. S. 100: v. 0. Kneschke, IV. S. 314 u. 15,

Oberdorfer. Altes, steiermärkisches Adelsgeschlecht, welchesschon im 13. Jahrb. das Dorf Oberdorf in Steiermark besass.

Schmutz. III. S. 67.

Oberer v. Drachenfeld. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1780 für Carl Joseph Oberer, k. k. Unterlieutenant in der adeligendeutschen Arcieren-Leibgarde, mit dem Prädicate: v. Drachenfeld.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 391,

Oberg, Grafen (in Gold zwei aufrecht aneinander gestellte, schwarzeWecken). Grafenstand des Kgr. Preussen. Diplom vom 10. Juli 1803für Benedict Wilhelm Georg v. Oberg zu Schwicbelde im Hildesheim-schen, und für Hilmar Ludwig Wilhelm Ernst v. Oberg zu Obergen,ebenfalls im Ilildesheimschen. Altes, niedersächsisches, im Hannö-verschen, Braunschweigischen und Magdeburgischen begütert geworde-nes Adelsgeschlecht, welches namentlich zu Obergen, welches Gut alsStammhaus angenommen wird, und Schwichelde im Ilildesheimischen,zu Drakenburg im Hoyaischen, zu Stedderdorf im Lüneburgischen u. s. w.sass. Die fortlaufende Stammreihe wird in C. B. Behrens' histor. Be-schreibung der v. Steinberg mit Eilliard v. Oberg bagonnen, welcher1103 in Ritterhausischen Urkunden als Zeuge auftritt. Hildemarus deOberghe, miles, erscheint urkundlich 1190 und Johannes und Borchar-dus de 0. führten schon 1323 das Wappen mit den zwei Wecken. Jo-hann oder Jan v. Oberg widerrieth 1435 dem Bischof zu Hildesheimund den Verbündeten desselben den Krieg gegen Magdeburg, fand aberkein Gehör und kämpfte so als Oberst des Bischofs in diesem Kriege,in dessen Mitte er zum Frieden verhalf. Der Enkel Johanns, Wullbrandv. 0., starb 1523 als Dompropst zu Osnabrück. Um dieselbe Zeit lebteFriedrich v. 0., welcher die Festung Peina zwei Mal gegen die Herzogevon Braun schweig auf das Hartnäckigste verth eidigte. Burcliard v. 0.,gest. 1573, wurde 1557 zum 51. Bischof von Ilildesheim gewählt. JobstAswin v. 0. war 1690 braunschweigischer Oberst und von dem Bruderdesselben, Sigismund Julius, staminmten vier Söhne, Hermann Otto,Christoph Ludwig, Ernst Wilhelm und Hilmar. Bodo v. Oberg war1710 kurbraunschw.-lüneburg. Geh.- und Kammer-Rath. Der Stammblühte dnreh das ganze 18. Jahrb. in das 19. hinein und erhielt nachAnfange desselben, wie erwähnt, in zweiSprossen den Grafenstand.