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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
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rechter Balken). Altes, schlosisclics Adelsgesclilccht, dessen Stamm-sitz wohl Nosswitz im Glogau'schen war.

Sinapius, III s. 84ß. Freih. v. Ledebur, II. S. 153.

Nosswitzki v. Nosswitz. Ein, wie angenommen wird. aus Lit-thauen stammendes Adclsgcschlecht, welches nach Schlesien kam undden höhmischen Adelsstand 22. Octbr. 1630 erhielt. Johann Noss-witzki v. Nosswitz lebte 1655 im Oppelnschen und Carl Ferdinand N.v. N. war 1724 kaiserlicher Postverwalter zu Liegnitz. Die Familiewar wohl eines Stames mit dem im vorstehenden Artikel besprochenenGeschlechte.

Fr eih. v. Ledebur. II. S. 153.

Nostitz, auch Freiherren und Grafen (Stammwappen: in Blauzwei aufgerichtete, mit den Spitzen von einander oder auswärts gekehrte,fünf- oder sechsmal von Roth und Silber quer- und mit abwechselndenTincturen getheilte Elephantenzähne). Böhmischer Freiherrn- und Gra-fenstand und Reichs - Freiherrn - und Grafenstand. Böhmische Frei-herrndiplome von 1623 für Otto v. Nostitz auf Nieder-Neuendorf; vom18. Mai 1631 für Otto v. N. auf Seifersdorf; vom 18. Juni 1631 fürChristia#von Nostitz auf Seidenberg und Schweidnitz, Oberamtskanzlerin Ober - und Niederschlesien; vom 19. Decbr. 1668 für Hans Christophv. N.; vom 12. Novbr. 1670 für Johann Ludwig und Ferdinand Ernstv. N.; von 1702 für Maximiliane v. N. und ihre Kinder: Johann Fer-dinand, Anna Maria und Otto Siegmund v. N., und Diplom des altenböhmischen Herrenslandes von 1708 für Otto Siegmund Freih. v. N.;Reichsfreiherrndiplom von 1735 für Ernst Siegmund v. N. auf Lam-persdorf und für den Vetter desselben, Georg Friedrich v. N. auf Nie-dcr-Polgsen; böhmische Grafendiplome: vom 10. Juli 1641 für JohannHartwig Freih. v. N. auf Seifersdorf; vom 30. Decbr. 1646 für JohannHartwig v. N.; vom 27. Juli 1675 für Christoph Wenzel Freih. v. N.zu Seifersdorf; vom 5. Mai 1692 für Johann Ludwig Freih. v. N.,wohlauischen Landeshauptmann , und für den Vetter desselben, Ferdi-nand Hartwig Ludwig Freih. v. N.; von 1708 für Johann FerdinandFreih. v. N. und vom 1. Febr. (28. Mai) 1715 für Ferdinand LeopoldFreih. v, N.; und Reichsgrafendiplome: vom 20. Decbr. 1673 für Hart-wig Grafen v. N., k. k. w. Geh.-Rath und obersten Canzler in Böhmen;vom 27. Novbr 1692 für Christoph Wenzel Grafen v. N., lc. k. w. Geh,-Ratli und Kämmerer; vom 18. Juli 1711 im kursächs. Reichsvicariatefür Georg Siegmund v. N. auf Ilammitsch und von 1716 für FriedrichHartwig v. N., Stifter der Linie Commitsch. Eins der ältesten, ange-sehensten und begütertsten lausitzer Adelsgeschlechter, welches sich zeitigauch in Schlesien, Böhmen, Polen u. s. w. ausbreitete und dessen Namens-endung für wendische Abkunft spricht. Nach Hosemann, Colerus, Sina-pius u. A. kamen Ritter dieses Namens schon in den Kreuzzügen vor. Hart-wig v. N., gest. 1285. war Hauptmann zu Steinau und besass das Gut Dam-mitscli bei Steinau, einen der ältesten Sitze der Familie. Heinrich v. N.stellte 1399 zu Zittau eine Schuldverschreibung aus, die noch Carpzovsehen konnte. Die ordentliche Stammreihe der Familie fängt in derLausitz mit Caspar v. N. an. Derselbe, gest. 1484, Herr auf Tzschocha