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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
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den alten Stamm. Im 13. und 14. Jahrhunderte lebten mehrere Glie-der der Familie im Erzstifte Mainz.

Zedier, XXIV. S. 1350. Freih. v. Ledebur, II. S. 153. t>. Meding, II. S. 398.

Nortringen, Grafen. Altes, bereits 937 vorkommendes Grafen-geschlecht , dessen Grafschaft in Obersachsen, wo die Bode in die Saalefiiesst, lag. Nach Erlöschen des Stammes brachte 1039 das Stift Hal-berstadt die Grafschaft an sich.

Iloppenrod, -Stammbuch, Strassburg 1570, S. 64.

Nosa v. Schwartzenfeld. Böhmischer Adelsstand. Diplom von1731 für Franz Carl Nosa, Postvenvalter und Bürgermeister zu Grott-kau in Schlesien, mit dem Prädicate: v. Schwartzenfeld. So giebt Me-gerle v. Mühlfeld das Diplom an. Handschriftliche Sammlungen vonDiplomen erwähnen ein böhmisches Adelsdiplom vom 13. Jan. 1752für Franz Carl Nolux (nicht: Nosa) v. Schwarzenfeld.

Handschriftl. Notiz. Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 390.

Noss v. Nossberg. Böhmischer Adelsstand. Diplom von 1720für Johann Joseph Noss, Advocaten in Mähren, mit dem Prädicate:v. Nossberg.

Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 390 u. 91.

Nossen, Nussin, Nuzzin. Altes, meissensches, ursprünglich sor-bisches Adelsgeschlecht aus dem Stammsitze, dem Schlosse und derjetzigen Stadt Nossen, vier Meilen von Dresden. Das Schloss hiess imMittelalter die Burg oder Feste Nutzien und erhielt seinen Namen vonden früheren Besitzern, Peter und Johann v. Nuzzin, von denen derAeltere in einer Urkunde des Klosters Altenzelle bereits 1185 auftritt.Später geriethen beide Brüder in einen Grenzstreit mit dem Kloster,welcher von dem Bischof zu Meissen geschlichtet wurde. Der Stammerlosch nach Einigen schon vor 1357, denn in diesem Jahre kam dasSchloss Nossen an das Stift Meissen, Bischof Johannes Hoifmann aberverkaufte dasselbe 1414 an den Abt zu Altenzelle und nahm das Geldzur Heise auf das Costnitzer Concil. Nach anderen Angaben hattendie v. Nuzzin schon 1315 Stadt und Schloss Nossen an den BischofWittigo II. von Meissen verkauft, welcher letzteres ganz neu erbaute.Bischof Thymo hatte 1411 das Schloss an das Kloster Altenzelle ver-pfändet und als sein Nachfolger, Bischof Johann IV., das Capital mitden, den Betrag desselben übersteigenden Zinsen nicht zurückzahlenkonnte, musste er mit dem Abte von Altenzelle einen Kauf absekliessen.Da jedoch das Kloster hinsichtlich jenes Schlosses die kaiserliche Ober-lehnsherrlichkeit nicht anerkennen wollte, so erhielt es vom K. Fried-rich III. den Befehl, es an den Bischof von Meissen zurückzugeben.Kurfürst August von Sachsen liess das Schloss wiederherstellen, ver-grösserte es und bestimmte es zum Sitze eines Amtes. Knauth ver-wechselt dieses alte Geschlecht mit der später vorgekommenen Familiev. Ossa, s. den betreffenden Artikel.

Knauth, S. 541 u. 42. Schlegel, de Celln Veteri, S. 97. trauhe, II. S. 809. u. 10. Zed-ier, XXIV. S. 1716. Saxonia, Dresden, 1835. I. S. 50 u. 51. u. das Vaterland der Sach-sen, Dresden 1840. I. S. 124 n. 125.

Nosswitz (im Schilde ein mit drei rothen Rosen belegter, schräg-