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lipp Gerhard v. d. N. starb 1730 als der 13. Bischof zu Gent und einv. d. Noot, Baron v. Kiseghem war 1738 Mitglied der Landstände vonBrabant, Staatsrath und Gouverneur von Gent. Derselbe verwalteteals ältestes Mitglied des Staats-Raths von Brabant 1739, nach Abster-ben des Baron v. Fariseau, die Vicecanzler-Stelle und kommt im ge-nannten Jahre als Graf v. d. Noot (Noodt) vor. — Ein Zweig des Stam-mes kam auch nach Schweden, und zu demselben gehörte der königlichschwedische Oberst v. d. N., welcher 1677 bei der Belagerung vonStettin blieb. Auch war ein v. d. Noot 1683 Kammerjunker des Kur-fürsten Friedrich Wilhelm zu Brandenburg.
L'erection de lotites le.s t.erres du Brabant, S. 79- 93. — Gauhe, I. S. 149S u. 99. —/.fidler, XXIV. S. 1*261. — König, histor. Schilderling von Berlin, II. 8. 3SS. — Freih. v. Le-debur, II. S. 151 u. HI. 8. 316.
Nootli (in Roth ein aufgerichteter Degen, oben von drei, 1 und 2,brennenden Granaten begleitet). Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplomvom 28. Juni 1740 für Johann Adam v. Nooth, Capitain im k. preuss.Leibgarde - Regimente. Der Empfänger des Diploms stammte, wie an-genommen wird, aus der briisseler Linie der berühmten Familie v. d.Noot, und schon vom Könige Friedrich Wilhelm I. lag das Diplom derAnerkennung und Bestätigung des ihm zustehenden, alten Adelsfaus-gestellt, vor. Johann Adam v. Nooth verbrannte als k. preuss. Oberstdes Regiments v. Glasenapp 1. Juli 1741 in seinem Zelte.
N. Pr. A. L., I. S. 39 u. V. S. 346. — Freih. v. Ledebur. II. S. 151. — W.-B d. preus».Monarchie, IV. 13.
Nopping. Salzburgische Vasallen, welche zwischen 1165 und 1550genannt werden,
Wig. Hund, I. S. 275.
Nordeck zu Nordeck, auch Freiherren (in Silber ein rother Quer-balken, hinter welchem an einem sechsblättrigen (oben vier, untenzwei) grünen Stiele, der sich unten um ein wagerechtes, entzweigtes,schwarzes Aststück herumkrümmt, zwischen den oberen Blätterpaaren,seitlich zwei rothe Nelken blühen). Altes, ursprünglich hessisches, ausdem gleichnamigen Stammsitze bei Giessen stammendes rheinländisches,auf der Burg Kemmerich im Kr. Bonn sesshaftes Adelsgesshlecht, wel-ches, obgleich dasselbe ein von dem Wappen der v. Nordeck zur Ra-benau ganz verschiedenes führt, doch der Meinung ist, dass es einesUrsprunges mit jenem sei, was jedoch auf keine Weise nachzuweisenist. — Die v. Nordeck zu Nordeck befanden sich nach der Mitte des17. Jahrh., 1662, zu St. Goar in hessischen Diensten, wie sich auseinem in der dortigen Kirche befindlichen Epitaphium ergiebt. DasGeschlecht war zu St. Goar begütert und Glieder der Familie hieltensich daselbst schon im Anfange des 15. Jahrh. auf. In den sechszigerJahren des 18. Jahrh. vermählte sich Johann Theodor v. Nordeck zuNordeck mit Anna Theresia Philippine v. Rödtinghaussen aus der Graf-schaft Mark und verlegte hierauf seinen Wohnsitz in diese Gegend. DerEnkel desselben, Carl Wilhelm Gisbert Theodor Friedrich v. N. zu N.,geb. 1793, liess sich auf der Burg Hemmerich unweit Bonn nieder.Eine Ahnentafel von 16 Ahnen für den Sohn des Letzteren: Rudolph