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Emil Friedrich Wilhelm v. N. zu N., enthält in oberster Reihe Gliederfolgender Geschlechter: Samuel Matthias v. Nor deck. Burgherr zu St.Goar und Melsungen und. Gerichtsherr zu Lierschied: Maria Magda-lena v. Freys; — Bernd Hermann v. Roedtinghausen: Sophie HenriettePauline Regina v. Plennies; — Ferdinand Christoph Albrecht v. Plet-tenberg zum Schwarzenberg: Amalie Wilhelmine v. Bodeischwingzu Bo-delschwing; — Christoph Friedrich Stephan v, Plettenberg zu Stockum;Charlotte Sibylle Hendrine Adolphine v. Edelkirchen zu Edelkirchen;— Ferdinand Christoph Alb recht v. Plettenberg: Amalie Wilhelminev. Bodelschwing; — Friedrich Heinrich Georg v. Wulf zu Füchtelen:Henriette Johanne v. Münster; — Gisbert Christoph Dietrich v. Bodel-schwing zu Velmede: Anna Elisabeth Henriette v. u. zu Bodelschwing;
Gisbert Wilhelm v. u. zu Bodelschwing: Catharina Sophie LuiseTheodore v. Voigt v. Elspe. — Nach Anlegung der Adelsmatrikel derPreussisclien Rheinprovinz wurde in dieselbe , laut Eingabe d.d. 18. Juli1829, Burg Hemmerich bei Bonn, in die Classe der Freiherren unterNr. 19 eingetragen: Carl Wilhelm Gisbert Theodor Friedrich, Freih.v. Nordeck zu Nordeck, s. oben. Nach Rauer stand 1857 die BurgHemmerich der verwittweten Freifrau v. Nordeck, geb. Freiin v. Bo-delschwingh-Plettenberg zu.
Handschrift!. Notizen aus Fnmilienpapieren. — Freih. o. Ledebur, II. S. 152. — W. - B.der preuss. Kheinprovinz, I. Tab. 90. Nr. 179 und S. 84 u. 85.
Nordeck zur Rabenau, auch Freiherren (Wappen der freiherr-lichen Linie in Bayern: Schild geviert mit Mittelschilde. Im silbernenMittelschilde drei schwarze Herzen, deren Spitzen in der Mitte desSchildes so aneinander gesetzt sind, dass dieselben die Form einesScbächerkreuzes annehmen: Stammwappen. 1 u. 4 in Schwarz ein rechts-gekehrter, doppelt geschweifter, goldener Löwe und 2 u. 3 in Blauein rechts gewendeter, silberner Kranich, welcher in der rechten, em-porgehaltenen Klaue einen Stein hält). Altes, hessisches, vormalsreichsritterschaftliches Adelsgeschlecht, welches urkundlich schon vordem 11. Jahrh. vorkommen soll. Der ursprüngliche, sehr bedeutendeGrundbesitz erfuhr seit dem 14. Jahrhundert durch Lehen, Schenkun-gen an Klöster, Erbschaften und Vermählungen vielfache Veränderun-gen. Die noch zu sehende Stammburg Nordeck in Kurbessen, unmit-telbar an der Grenze des Gerichts Rabenau, ging in den unruhigenZeiten des thüringisch-hessischen Landgrafen Heinrich Raspe IV. (1228bis 1247) verloren und hatte die Erbauung der jetzt verfallenen BurgRabenau zur Folge, welche urkundlich zuerst 1287 genannt wird. Wal-tlicr v. Nordeck, von 1272 bis 1275 ( Herr und Ordensmeister derSchwertbrüder des deutschen Ordens in Liefland, brachte die eingefal-lenen Semgallen und Sendeten unter die Botmässigkeit des Ordens, er-hielt den Namen: der Sieghafte und kehrte, nach vierjähriger Verwal-tung der Heermeisterschaft, 1275 nach Marienburg und von da nachMarburg zurück, wo er 1287 als deutscher Ritter auftritt. Später.1367, belehnte Nassau-Saarbrücken die Herren v. Nordeck zur Rabenaumit der Burg Rabenau, dann mit dem Antlieile des Gerichts Londorf,bei welchem die Herren v. Nordeck-Braun' und die Herren v. Lundorf