Druckschrift 
6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
Seite
521
Einzelbild herunterladen
 

521

v. Nolte, welches nach Ostprcussen kam. 'Dasselbe sass in Curland be-reits 1(120 zu Kaleten, 1633 zu Hasenpotli, 1640 zu Gr. und Klein-Gramsden, 1682 zu Alkesen und noch 1760 zu Galkitten und Sehmoy-sen. In Ostpreussen war die Familie bereits 1682 zu Bachmanns undLindenhof unweit Memel begütert, erwarb dann einige andere Güterund besass noch 1760 Bauden bei Osterode. Levin v. Nolde, gest. 1682als kurbrandenburg. Oberst und Gouverneur von Memel. hatte das In-digenat in Ostpreussen erhalten.

Freih. v. Ledebur , II. 8. 151. Siebmacher, V. 156. Schubert, cnrliind. W.-B.

Nolick. Ein in der ersten Hälfte des 18. Jahrb. zu dem schlesi-schen Adel zählendes Geschlecht. Jacob Franz v. Nolick war 1720Domherr zu Breslau.

Sinapiuis, II. S. 845. Freih. v. Ledebur , 11. 8. 151.

Nolte (im mit grünen Kleeblättern bestreuten, silbernen Schildeein von Gold und Roth geschachter Querbalken, überdeckt von einemschwarzen Adlerflügel mit Kleestengel). Adelsstand des Kgr. Preussen.Diplom vom 6. Juli 1798 für Johann Carl Maximilian Nolte, k. preuss.Premier-Lieutenant im Infanterie-Regimente v. Graevenitz und Diplomvom 12. Febr. 1836 für Johann Ludwig Nolte, k. preuss. Capitain im19. Infanterie-Regimente. Der Empfänger des ersten Diploms starbals Capitain im 19. Infant.-Regim. 1813 an erhaltenen Wunden und einSohn desselben, welcher als Major aus dem activen Dienste trat, hattelange Zeit in der k. pr. 5. Artillerie-Brigade gestanden. Der Em-pfänger des zweiten Diploms ist jetzt k. preuss. Generallieutenant z. D.und ein Lieutenant v. Nolte steht im k. preuss. rheinischen Jäger-Ba-taillon Nr. 8. Die in Preussen vorgekommenen und noch vorkom-menden Familien v. Nolte werden aus Cur- und Livland hergeleitetund gehören nicht zu der curländischen und östpreussischen Familiev. Nolde.

HandschrifLl. Notiz. v. Firks, Ursprung des Adels in den Ostsee-Provinzen, S. 148.N. Pr. A.-L. V. S. 346. Freih. v. Ledebur , II. S. 151.

Nonne. Reichsadelsstand. Diplom von 1759 für Gottfried Nonne,h. sachsen-weimar. Geh.-Rath.

Handschrift!. Notiz.

Noot, v. (1. Noot, v. d. Notli, auch Freiherren und Grafen (in

Gold fünf ins Kreuz gestellte, schwarze Pilgernrascheln). Eins der älte-sten, niederländischen Adelsgeschlechter, welches schon über sechshun-dert Jahre bekannt und eines Stammes mit der gräflichen Familie v. d.Natt (Denrath) ist. Die brüsseler Linie wurde unter die dortigen siebenillustren Familien gezählt, auch ist der Freiherrn- und Grafenstand indie Familie gekommen.- Hieronymus v. d. Noot war 1521 CanzlervonBrabant; Leonard v. d. Noot erhielt 4. Aug. 1674 von der ihmzustehenden Herrschaft Kiseghem und Regier Wautliier (Walter) v. d.N., Herr von Carloo. Duyst, Glabeeck, Mensele etc., königl. spanischerCapitain 22. Sept. 1678 von der Herrschaft Carloo den freiherrlichenCharacter. Später, 16. Mai 1716, wurde Freiherr Carl BonaventuraSohn des Freih. Walter Carloo zum Grafen v. Carloo und Adrian Freih.v. Kiseghem 23. Mai 1739 zum Grafen v. Kiseghem ernannt. Phi-