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Nölting, Nölting. Rcichsadelsstand. Diplom im dritten Jahrzehntdes 18. Jahrh. für Johann Detlev Nölting, furstl. Wolfenbütteischen Dro-sten und für die Brüder desselben, Franz Christoph N., hannov. Ober-Commissar und Heinrich Bernhard Nölting. Franz Christoph v. N.kaufte 1727 das im Braunsckweigischen gelegene Bittergut Harderodeund wies bei dieser Gelegenheit seine Erhebung in den Adelsstand nach,der Drost Johann Detlev v. N. aber reichte erst 1734 sein Diplom beider hannoverschen Regierung ein, wo die amtliche Bekanntmachung dererfolgten Erhebung 17. März 1734 in Hannover ausgeschrieben wurde.Die Familie ging später im Braunschweigischen wieder aus, blühte aberin Preussen fort. Friedrich Wilhelm v. Nölting, k. preuss. Oberst a. D.,starb 10. Mai 1835 im 77. Lebensjahre.
Handschriftl. Notiz. — Freih. v. d. Knesebeck, S. 220 u. 21: Nölting. — Freih. v. Lede-bur, II. S. 154; Nölting.
Nördlingen, Nordilingen. Altes, längst erloschenes unter Anderenin den Jahren 1277 bis 1287 vorgekommenes, fränkisches Adelsgeschleclit.
v. Hellbach , II. S. 172: nach J. H. Cramer in Müllers Beiträgen zur nördlingischen Ge-schlechtshistorie, II. S. 62.
Nogarola, Nag-orola, auch Grafen. Altes, tiroler, ursprünglichaus Italien und zwar aus Verona stammendes Adelsgeschlecht, welchesspäter mit dem gräflichen Titel vorkommt. Nach Bucelini soll aus dem-selben schon 942 Galectus Nogarola bekannt und ein Aeltervater desBischofs zu Verona, Antonius N., gewesen sein, dessen Bruder, Süffri-dus, den Stamm fortsetzte. Von den Nachkommen war zu Anfange des16. Jahrh. Leonhardus N. k. franz. Oberst; Hieronymus Graf v. Noga-rola, Minister des K. Maximilian I., wurde 1517 als Gesandter zu demConcil zu Pisa geschickt und Ludovicus N., durch seine Gelehrsamkeitin der griechischen Sprache bekannt, starb 1559 als Präsident der Ju-risdiction der Seidenwirker in Verona. Leonhard N. liess sich zuerstaus Italien in Verona nieder und erhielt den gräflichen Character. Der-selbe wurde kais. Rath, Kammerherr und Hauptmann zu Triest und vonihm stammte Ferdinand Gr. v. N. Letzterer stieg 1580 zum General-Feldmarschall, nahm 1585 den Abschied, begab sich auf seine Güterin Tirol und starb 1590. Ob die 1680 noch lebenden Brüder, Baillar-dinus und Alexander v. Nogarola zu seinen Nachkommen gehörten,muss dahin gestellt bleiben.
Bucelini Stemmst, germ. III. S. 143. — (rauhe, II. S. S07 uud 808. — Zedier, XXIV.S. 1171 und 72.
Nolir. Ein in der ersten Hälfte des 18. Jahrh. zu dem in Schlesienbegüterten Adel zählendes Geschlecht. Dasselbe sass 1720 im Bres-lauischen.
Sinapius, II. S. 845. — Freih. v. Ledebur, II. S. 151.
Nolar. Reichsadelsstand. Diplom von 1644 für Balthasar Noral,Präceptor der kaiserl. Edelknaben.
Handschriftl. Notiz.
Nolile ( in Schwarz drei goldene Heuschrecken, oder drei fliegendeVögel). Ein zu dem begüterten curländiscken Adel gehörendes Ge-schlecht, nicht zu verwechseln mit der cur- und liefländiscken Familie