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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
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Nobis, de Nobis, Ritter, auch Freiherren. Böhmischer Ritter-und Reichsfreiherrnstand. Ritterdiplom vom 10. Aug. 1672 für JohannBaptista de Nobis und Bestätigungsdiplom des Freiherrnstandes vom7. Mai 1696 für Denselben. Der Stamm ist mit dem Empfänger dieserDiplome, Jobann Baptista Freih. de Nobis, Herrn auf Koischkau imLiegnitzischen, erloschen.

Handschriftl. Notiz. Freih. v. Ledebur, TT. S. 151.

Nobelaer v. d. Graclie. Bestätigter Reichsadelsstand. Diplom von1630 für Johann Nobelaer v. d. Graclie.

Handschriftl. Notiz.

Noble, v. le Noble. Altes, lothringisches Adelsgeschlecht, aus wel-chem Franz v. le Noble, erst in französischen, dann in pfälzischen undin österreichischen und seit 1756 in preussischen Militärdiensten stand.Derselbe starb 1762 als Oberst und Chef eines Garnison - Regiments.Ein Enkel war 1827 Major und Chef der Garnison-Compagnie des21. Infant.-Regiments.

N. Pr. A.-L. III. S. 465 und 66.

Nocker. Reichsadelsstand. Diplom von 1717 für Franz JosephNocker in München.

Haudschriftl. Notiz.

Noderer. Reichsadelsstand. Diplom von 1601 für Paul Noderer.

Handschriftl. Notiz.

Noddgerie, v. d. Noddgerie zu Pfefferkorn, Freiherren (in Rothdrei schrägrechts gestellte Pfefferkörner). Ein in neuerer Zeit in denListen der k. preuss. Armee genanntes freiherrliches Geschlecht. Eink. preuss. Major a. D., früher im 33. Infant.-Regim., kommt 1837 alsSocrates Reichsfreier v. d. Noddgerie zu Pfefferkorn vor. Der Sohndesselben war 1844 Premierlieutenant im k. preuss. 32. Inf.-Regimente.

Freih. v. Ledebur, II. S. 151.

Noel. Reichsadelsstand. Diplom vom 27. Juni 1806 (also nur we-nige Wochen vor Auflösung der alten deutschen Reichsverfassung) fürPeter Franz Noel, fürstl. salm-salmscher Hofrath und Canzler, ohne An-suchen für seine dem Kaiser und dem Reiche treu geleisteten Dienste.Derselbe, geb. 1736 zu Mainz und seit 1770 Canzler, aus einer Kauf-mannsfamilie entsprossen, hatte in der genannten amtlichen Stellungdas damals reichen Besitz innehabende Haus Salm-Salm und mehrereandere reichsfürstliche Häuser bei dem Reichstage zu Regensburg, beidem Congresse in Rastatt und bei anderen Gelegenheiten, wo es sichum gemeine deutsche Interessen handelte, mit grossem Eifer vertretenund starb später als Gesandter der fürstlichen Häuser Salm bei demrheinischen Bunde zu Frankfurt a. M. Durch den Sohn aus zweiter Ehe,Felix Hyacinth v. Noel kam die Familie nach Baden. Später ist eineLinie des Geschlechts auch nach Preussen gekommen. Ein v. N. war1845 Land- und Stadtgerichtsrath zu Bochum und im 13. Landwehr-Regimente stand 1854 ein Lieutenant v. Noel. In Westphalcn war1823 die Familie zu Pelmekamp bei Anliolt im Kr. Borken begütert.

Gast, Adelsbuch des Grossli. Baden, S. *288 u. 89. Freih. v. Ledebur , 11. S. 151 undIII. S. 316. Kneschke, I. S. 311 und 12.