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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
Seite
510
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mit Jungferndorf bestand schon 1417, erlosch aber 1669 mit Joachimv. N., fttrstl. Regnitzischen Rath und der Weichbilder Strehlen undNimptsch Landeshauptmann; das Haus Gross-Wilckau fing der oben-genannte Nico!. Niemands an und brachte zu seinem Besitz die GüterBayersdorf und Schönau im Glatzischen, und auf dem Hause Gross-Peterwitz sass schon 1588 Christoph v. Niemitz, von welchem zweiSöhne stammten: Sigismund v. N., des breslauischon Fürstenthumsköniglicher Mann-Rechts Beisitzer und Conrad v. N., des canthnischenWeichbildes Hauptmann, dessen Sohn, Hans Christoph v. Niemitz, nocli1660 auf dem freien königl. Burglehn Gross-Peterwitz lebte. DerStamm blühte, wohl aus dem Hause Gross-Feterwitz, noch in die zweiteHälfte des 18. Jahrb. hinein, bis Conrad Ferdinand v. N. auf Ditters-dorf im Jauerschen und Fürstchen im Striegauischen 1759 denselbenschloss.

Sinapius, I. S. 074 u. II. S. 07476. Ouuhe, I. S. 1491 u. 92. Zedier, XXIV. S.76G u. 67. Freih. v. Ledebur, II. S. 14S. Siebmacher, I. 57: v. Nimitz, Sclilesiscli.

Niemyie-Niemyski, Freiherren. Galizischer Freiherrnstand. Di-plom von 1783 für Matthias Niemyie-Niemyski.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 82. Tijroff, II. 272- F. H. v. Niemyski.

Nienburg, Gräfin. Reichsgrafenstand. Diplom vom 23. Juli 1694für Gisela Agnes v. Rath (Ratben), mit dem Prädicate: v. Nienburg.Dieselbe, geb. 1670 und gest. 1740, aus einem alten anhalt'schen Adels-geschlechte, s. den betreffenden Artikel, stammend, hatte sich 1692mit Emanuel Lebrecht Fürsten zu Anhalt-Cöthen (geb. 1671 und gest.1704) vermählt. Das Prädicat: v. Nienburg wurde von der im Cötlien-schen gelegenen Stadt Nienburg an defr Bode und Saale entnommen,

Handschriftl. Notiz.

Nienburg, Nienborcb. Altes, niedersächsisches Adelsgeschlccht,welches schon 1214 vorkommt.

v. Ludwig , Reliq. Mspt, Tom. V. S. 21 u. X. S. 22. Zedier, XXIV. S. 769. Suppl.zu Siebm. W.-B. I. S. 121.

Niendorp, Nindorf, Niendorff. Altes, bremensches Adelsge-schlecbt, welches in männlicher Linie mit Otto v. Niendorff (geb. 1607)«loschen ist.

Mnshard, S, 411. v. Meding , S. 415. Supplem. zu Siebmacher's W.-B. V. S. IS.

Nienlius, Neuwenbausen (in Gold drei schwarze Hähne). Altes,clevcscbes Adelsgescblecbt, welches 1436 zu Elpe im Kirchspiele Wal-sum unweit Dinslaken, zu Emmerich unweit Rees und zu Holten beiDinslaken ansässig war und aus welchem Heinrich v. Nienlius 1602 einnur handschriftlich vorkommendes Werk über den Jülich-Cleve-Gel-dernseken Adel schrieb. Die Familie, nicht zu verwechseln mit den vie-len Familien v. Ncuhauss, soll noch in den Niederlanden blühen.

Freih. v. Ledebur, II. S. 14S.

Niering v. Hochheim, Ritter. Erbländ.-österr. Ritterstand. Di-plom von 1817 für Paul Ferdinand Niering, Dom-Canonicus zu Brünn.

Megerle e. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 1S2.

Nieroth, auch Freiherren und Grafen (Stammwappen: in Golddrei schrägrechte, blaue Balken). Schwedischer Freiherrn - und Gra-