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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
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Niemann. Ein im 18. Jalirh. in Meklenburg und in der Ucker-mark begütert gewesenes Adelsgesclileclit. Zacharias v. Niemann,k. prcuss. Major, kaufte 1760 das Gut Wälsickow im Kr. Prenzlow undder Vater desselben war Herr auf Ravensberg im Meklenburgischen.

Freih. v. Ledebur, LI. S. 147.

Nienibscli Edle v. Strehlenau. Erbland, -österr. Adelsstand. Di-plom von 1820 für Joseph Nienibscli, k. k. Obersten und Commandan-ten der Stockerauer Monturs-Hauptcommission, mit dem Prädicäte:Edler v. Strehlenau.

Mege'rle v. Mühlfeld-, Erg.-Bd. S. 390.

Niemeck.. Altes, sächsisches, aus dem ehemaligen Kurkreisestammendes Adelsgesclileclit, dessen Stammhaus wohl das einige Mei-len von Wittenberg gelegene Städtchen Niemeck war. Conrad v. Niem-eck tritt bereits 1281 in einer, eine Donation für das Stift Coswig be-treffenden Urkunde der Fürsten zu Anhalt auf und Anton v. Niemeckerhielt für sich und seine Familie vem Kaiser Carl V, 1525 ciuen neuen,von Valent. König mitgetheilten Adels- und Wappenbrief. Später, nachmehrfachen Verlusten im 30jährigen Kriege, lebte die Familie im Städt-chen Zahna bei Wittenberg, wo dieselbe ein Freigut besass. Von demBesitzer dieses Freigutes: Johann Joachim v. Niemeck, stammten CarlLudwig v. N., welcher, als k. k. Oberstlieutenant fiel und Carl Ludwigv. N., welcher drei Söhne hatte. Zwei derselben starben als Capitaineiu der lcursächs, Armee und der dritte, Erdmann Ludwig stand noch1737 als kursächs. Major zu Wittenberg in Garnison. Mit Letzteremist später wohl das Geschlecht erloschen.

Valent. König, III. S. 778. 85. Gctuhe, I. S. 1491. Freih. v. Ledebur, , II. S.147 u. 4S. v. Dieding, III. S. 160 u. 61. Supplem. zu Siebm. W.-B. IV. 31. V. 23.Tyroff, II. 184. Kneschkc, III S. 332 u. 33.

Niemetz v. Elbenstein. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1762 für Samuel Niemetz, k. k. Feldartillerie-Feuerwerker, mit demPrädicäte: v. Elbenstein.

Megerle o. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 390.

Niemitz, Niemand, Niemands. Altes, schlesisches Adelsgeschlecht,welches Sinapius aus der Grafschaft Glatz mit dem Bemerken herleitet,dass in alten Briefen dasselbe unter dem Namen: Niemand, oder Nie-manns aufgetreten sei. Freiherr v. Ledebur giebt an, dass die Fami-lie in Schlesien in und um Nimptsch ansässig geworden sei und dassNimptscli, welches in der Form des Namens, wie derselbe der Familieverblieben, früher vorkommt und eben deshalb wohl als Stammsitz ge-nommen werden muss. Das Geschlecht sass bereits 1342 zu Steinauund 1417 zu Diersdorf im Nimptschen, so wie 1497 zu Rayersdorf undSchönau unweit Habelschwerdt im Glatzischen, und wurde im 16. und17. Jahrh. mit mehreren anderen Gütern angesessen. Um 1437 warConrad v. Niemanns des Johanniterordens Gomthur zu Wien und Nicol.Niemanns a. d. H. Wilckau lebte noch 1500 und von ihm stammte HansNiemitz, des Johanniterordens Comthur zu Reichenbach in Schlesien.In Schlesien blühte die Familie in den Häusern. Diersdorf und Jungfern-dorf, Gross-Wilckau und Gross-Peterwitz fort. Das Haus Diersdorf